Pyro gegen Dortmund

Union muss 10.000 Euro Strafe zahlen

Bundesliga-Aufsteiger Union muss wegen des Fehlverhaltens seiner Fans 10.000 Euro zahlen. Doch die große Strafe kommt erst noch.

Union-Fans zünden Pyrotechnik beim Spiel gegen Borussia Dortmund.

Union-Fans zünden Pyrotechnik beim Spiel gegen Borussia Dortmund.

Foto: Dirk Reps / picture alliance / Beautiful Sports

Berlin. Union Berlin kommt der Sensationssieg gegen Borussia Dortmund teuer zu stehen. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Bundesliga-Aufsteiger wegen des Fehlverhaltens eines Teils der Fans beim 3:1 gegen den Titelanwärter zu einer Strafe in Höhe von 10.000 Euro.

„In der 47. Minute des Bundesligaspiels gegen Borussia Dortmund am 31. August 2019 brannten Berliner Zuschauer mindestens acht Bengalische Feuer ab. Die Partie musste wegen der Pyrotechnik – auch im Dortmunder Zuschauerbereich – für etwa eine Minute und 40 Sekunden unterbrochen werden“, begründet der DFB die Strafe.

Union hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Union Berlin rechnet mit Derby-Strafe im Januar 2020

Eine weitaus höhere Strafe dürfte es für Union aufgrund der massiveren Pyro-Nutzung samt Betretens des Platzes durch einige vermummte Union-Anhänger im Rahmen des Derby gegen Hertha BSC (1:0) am 2. November geben.

Union-Präsident Dirk Zingler hatte Derby-Vorfälle als „Angriff auf unsere Stadionkultur“ verurteilt und nach Identifikation der Täter auch Stadionverbote angekündigt.

Bei Union rechnet man mit einer Strafe jedoch erst im nächsten Jahr. „Ich erwarte sie im Januar“, sagte Oskar Kosche, Unions Geschäftsführer Lizenzierung: „Ich könnte mir vorstellen, dass sie die letzten Spiele in diesem Jahr auch noch abwarten.“

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