TV-Vermarktung

Geldregen für Hertha und Union

Hertha und Union erhalten Millionenzahlungen aus der internationalen Vermarktung von Bundesliga-Spielen. Primus ist der FC Bayern.

Die Bundesliga steht auch in Europa im Fokus.

Die Bundesliga steht auch in Europa im Fokus.

Foto: xim.gs / Philipp Szyza / picture alliance / xim.gs

Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München erhält nach einem „Kicker“-Bericht mehr als 45 Millionen Euro durch die internationale Vermarktung von Bundesliga-Spielen – und damit mehr als die letzten acht Klubs der Liga zusammen.

Darunter befinden sich auch die beiden Berliner Erstligisten Hertha BSC und 1. FC Union. So erhält Hertha knapp 7,9 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung, also 5,6 Prozent vom Saisonetat von 140 Millionen Euro.

Union bekommt ebenso wie Mitaufsteiger SC Paderborn oder Fortuna Düsseldorf am wenigsten aus diesem Topf: gut 3,4 Millionen Euro und damit ebenfalls rund fünf Prozent von einem geschätzten Etat von 70 Millionen Euro.

Dortmund und Schalke hinter den Bayern

Hinter den Bayern liegt Borussia Dortmund mit 32,4 Millionen Euro auf Platz zwei, gefolgt vom Revierrivalen Schalke 04 mit 27,68 Millionen Euro. Insgesamt werden 254 Millionen Euro an die 18 Klubs ausgeschüttet.

An die 18 Zweitligisten geht eine Solidaritätszahlung in Höhe von 6,5 Millionen Euro, da der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und Hannover 96 in den vergangenen zehn Jahren international gespielt hatten.