Besuch der Ifa

Union versucht sich beim E-Sport

Fußball-Bundesligist Union besucht die Ifa unter dem Funkturm und beweist dabei nicht nur beim E-Sport erstaunliche Qualitäten.

Die Union-Profis Neven Subotic, Sebastian Polter, Keven Schlotterbeck und Christopher Lenz (v.l.) auf der Ifa beim E-Sport.

Die Union-Profis Neven Subotic, Sebastian Polter, Keven Schlotterbeck und Christopher Lenz (v.l.) auf der Ifa beim E-Sport.

Foto: Michael Färber

Berlin. Willkommene Abwechslung für die Profis des 1. FC Union während der Länderspielpause: Mannschaft und Trainerteam des Fußball-Bundesligisten genossen am Montag einen Nachmittag auf der Ifa, der weltgrößten Technikmesse unter dem Funkturm.

Seit neun Jahren zählt die Ifa zu den Sponsoren der Köpenicker und präsentiert seitdem traditionell das letzte Spiel im Rahmen der Sommervorbereitung. In diesem Jahr war der spanische Erstligist Celta de Vigo zu Gast in der Alten Försterei.

„Es geht um Erfolg, aber auch darum, sich im Stadion wohlzufühlen“, begründete Jens Heithecker, der den Union-Tross begrüßte, das Engagement bei Union. Dabei hob der Ifa-Direktor auch nochmal den Sensationssieg der Berliner gegen Borussia Dortmund (3:1) hervor: „Das zeigt, wozu man in der Lage ist, wenn es gegen übermächtige Gegner geht.“

Lenz zeigt sich als Spiele-Fan

Das Programm der Unioner auf der Ifa umfasste neben den Vorführungen der neuesten Unterhaltungselektronik auch einen Besuch in einem kompletten E-Sport-Studio von „PUBG“. Dort versuchten sich Neven Subotic, Sebastian Polter, Keven Schlotterbeck und Christopher Lenz gegen ein E-Sports-Profiteam und schlugen sich durchaus achtbar.

„Ich sitze am Wochenende sicher gern mal vor der Konsole, aber da bin ich nicht der einzige in der Mannschaft“, gestand Polter. Vor allem Lenz probierte viel aus, auch beim E-Sport ließ er sich nicht lange bitten. „Weil ich selten am PC spiele, deswegen wollte ich das mal ausprobieren“, erklärte Lenz. Ein Einstieg in E-Sport ist für Union aber kein Thema.

Großen Applaus gab es für den Aufsteiger beim Besuch der ARD-Bühne. Dort verriet Unions Kapitän Christopher Trimmel: „Wir werden uns immer über harte Arbeit definieren, nie abheben oder arrogant werden.“ Wieder Applaus vor allem von der Handvoll Union-Sympathisanten. Marius Bülter musste dort nochmal seine beiden Tore gegen Dortmund beschreiben: „Das Gefühl ist Wahnsinn, wenn man in diesem Stadion ein Tor schießt.“

Polter und Schlotterbeck als Taktgeber

Den Abschluss bildete ein Besuch bei Yamaha, wo sich Polter und Schlotterbeck an elektronischen Schlagzeugen versuchten. Das Potenzial als Taktgeber war beiden nicht abzusprechen.

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