Bundesliga

Unions Kaderplaner Ruhnert kündigt Transfers an

Union hat mit dem Klassenerhalt das nächste große Ziel schon vor Augen. Doch das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern.

Auf Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball, wartet viel Arbeit.

Auf Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball, wartet viel Arbeit.

Foto: Alex Grimm / Bongarts/Getty Images

Berlin. Der Aufstieg ist geschafft und die Planungen beim 1. FC Union für das allererste Jahr in der Fußball-Bundesliga laufen längst auf vollen Touren.

Zwar lobte Oliver Ruhnert, als Geschäftsführer Profifußball zugleich Kaderplaner der Köpenicker, die Mannschaft: „Sie musste den härtesten Weg gehen, den es gibt. Es ist einfach so ein geiles Gefühl, den Leuten das hier zu geben, sie haben sich so danach gesehnt.“

Dass sich das Gesicht der Mannschaft verändern wird, steht aber außer Frage. Union wird sich in einigen Bereich verstärken müssen, um das nächste Ziel zu erreichen: den Klassenerhalt in der Bundesliga.

„Alles andere wäre unsolide“

„Wir haben immer mit Spielern geplant, die auch bereit gewesen wären, für beide Ligen zu kommen. Wir müssen also mit der Planung nicht neu anfangen und wir haben das Ziel, in den nächsten Tagen die ersten Verpflichtungen zu verkünden“, sagte Ruhnert.

Unions Geschäftsführer fügte hinzu: „Wir müssen – so wie wir es immer gemacht haben – einen Kader zusammenstellen mit Verträgen für die erste und zweite Liga. Davon weichen wir auch nicht ab, alles andere wäre unsolide, das wollen wir nicht.

Ruhnert sieht Union gefestigt

Für die allererste Saison im Fußball-Oberhaus sieht Ruhnert den Verein gut aufgestellt. „Das Präsidium hat in den vergangenen zehn Jahren dafür gesorgt, dass der Verein in der Zweiten Liga war und unglaublich gewachsen ist. Über 22.000 Mitglieder, steigende Tendenz. Die Bedingungen sind schon erstligareif“, sagte der Geschäftsführer.

Er ist sich sicher, dass der Verein „genau aufpassen wird, damit der Aufstieg mit uns nicht das macht, was vielen anderen Vereinen passiert nicht: aufzusteigen und anschließend durchgereicht zu werden. Ich bin auch nicht derjenige, der sagt, wir müssen jetzt verrückte Dinge machen. Wir wissen, was wir uns erlauben können“, machte Ruhnert deutlich.

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