Vor dem Duell mit dem HSV

Union-Trainer Fischer: „Wir wissen genau, um was es geht“

Wollen die Berliner weiter um einen direkten Aufstiegsplatz kämpfen, muss Union am Sonntag gegen den Hamburger SV gewinnen.

Union-Kapitän Christopher Trimmel (r.) will sein Team nach fünf Partien ohne Sieg wieder zum Erfolg führen

Union-Kapitän Christopher Trimmel (r.) will sein Team nach fünf Partien ohne Sieg wieder zum Erfolg führen

Foto: Daniel Karmann / dpa

Berlin.  Die Saison geht für den 1. FC Union in die alles entscheidende Phase. Am Sonntag treffen die Berliner im Stadion an der Alten Försterei im wohl wegweisenden Duell im Kampf um einen direkten Aufstiegsplatz in der zweiten Fußball-Bundesliga auf den Hamburger SV (13.30 Uhr, Sky). Seit Wochen ist die Partie zwischen dem Vierten aus Köpenick und dem Zweiten aus der Hansestadt ausverkauft.

Beide Klubs eint, dass es zuletzt nicht lief. Sowohl die Berliner als auch die Hamburger haben fünf Spiele in Folge nicht gewonnen und nur drei Zähler geholt. „Wir wissen genau, um was es geht am Sonntag“, sagte Union-Trainer Urs Fischer vor der Partie. Mit einem Sieg könnte Union an den Norddeutschen vorbeiziehen und weiter um Platz zwei kämpfen in den dann verbleibenden drei letzten Ligapartien. Bei einer Niederlage würde es für die Köpenicker wohl nur noch um Platz drei und damit die Relegation gehen.

Innenverteidiger Hübner fällt wieder aus

„Es liegt an uns, die letzten fünf Spiele aus dem Kopf zu kriegen“, so Fischer, der unter der Woche im Training viel Wert auf Freude und Spaß an der Arbeit legte. Auf Innenverteidiger Florian Hübner muss der Coach allerdings verzichten, die muskulären Probleme lassen weiterhin keinen Einsatz zu für den Stammspieler. Als Ersatz kommt vor allem Michael Parensen infrage.

Union-Trainer Fischer glaubt an Spannung bis zum Saisonende

Trotz der Bedeutung des Spiels versuchen die Berliner, „alles so normal wie möglich zu gestalten. Ich denke, dass du versuchen musst, auf deinem Weg zu bleiben, den du seit Beginn der Saison eingeschlagen hast“, sagte Fischer, der nur ein paar kleinen Anpassungen vorgenommen hat.

Fischer selbst hat in der Schweiz schon Erfahrungen gesammelt mit einem engen Endspurt. Vielleicht hilft das den Berlinern in der bislang wichtigsten Partie der Saison.