Fussball

Union Berlin leiht Offensivspieler Carlos Mané aus

Carlos Mane kommt von Sporting Lissabon. Von 2016 bis 2018 spielte der Portugiese als Leihspieler für den VfB Stuttgart.

Foto: pa

Berlin. Fußball-Zweitligist 1. FC Union hat sechs Tage vor Ende der Winter-Transferperiode noch einmal zugeschlagen. Die Köpenicker verpflichteten Carlos Mané von Sporting Lissabon. Der 24 Jahre alte Offensivspieler hat einen Leih-Vertrag bis Saisonende unterschrieben mit anschließender Kaufoption für Union, gültig für die Bundesliga und Zweite Liga.

Laut der portugiesischen Zeitung „A Bola“ liegt die Ablösesumme bei fünf Millionen Euro. Damit würde Mané zum teuersten Transfer der Köpenicker werden. Bislang liegt hier Sebastian Polter vorn. Der Stürmer kostete Union im Januar 2017 bei seiner Rückkehr von den Queens Park Rangers 1,6 Millionen Euro.

Mit Mané setzt Union ein klares Signal, im Aufstiegsrennen noch einmal angreifen zu wollen. Die Berliner liegen derzeit mit 31 Punkten auf Platz vier hinter dem Spitzentrio Hamburger SV (37 Punkte), 1. FC Köln (36) und FC St. Pauli (34). „Carlos bringt eine unheimlich hohe Geschwindigkeit mit und hat schon beim VfB Stuttgart gezeigt, wie wertvoll er für ein Team sein kann. Wir freuen uns, dass wir diesen Spieler für uns gewinnen konnten“, kommentierte Oliver Ruhnert, Unions Geschäftsführer Profifußball, den Transfer.

Einsatz schon im Test gegen Basel möglich

Der Portugiese stammt aus der Nachwuchsakademie von Sporting Lissabon und absolvierte ab der U15 insgesamt 73 Länderspiele für die portugiesischen Nationalmannschaften. Ab 2016 schloss er sich für zwei Jahre dem VfB Stuttgart an, mit dem er 2017 in die Bundesliga aufstieg. „Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine Zeit in Deutschland. Den 1. FC Union und die Zweite Liga kenne ich schon aus dieser Zeit“, sagte Mané: „Seit der ersten Kontaktaufnahme von Union war mir klar, dass ich gerne den Schritt nach Berlin gehen möchte.“

Bereits im Testspiel am Sonnabend gegen den FC Basel (14 Uhr, Alte Försterei) könnte Mané zum Einsatz kommen. Mit Mané reagiert Union auch auf die Abgänge von Simon Hedlund und Kenny Prince Redondo, die den Verein in der Winterpause verlassen haben.

Union startet am 31. Januar in den zweiten Saisonabschnitt der Zweiten Liga. Im Spitzenspiel ist dann der 1. FC Köln gast in der Alten Försterei.

Mehr über Union Berlin lesen Sie hier.