Zweite Liga

Union kehrt mit gutem Gefühl aus Spanien zurück

Union beendet sein Trainingslager in Jerez de la Frontera. Trainer Urs Fischer zieht ein positives Fazit. Doch es gibt auch Kritik.

Union-Trainer Urs Fischer ist mit dem Verlauf des Trainingslagers in Spanien zufrieden

Union-Trainer Urs Fischer ist mit dem Verlauf des Trainingslagers in Spanien zufrieden

Foto: Jörg Carstensen / picture alliance/dpa

Jerez de la Frontera.  Der 1. FC Union hat am Sonntag sein Trainingslager im Rahmen der Wintervorbereitung in Jerez de la Frontera beendet. Eine Woche, nach der Trainer Urs Fischer ein positives Fazit zog. „Es ist wichtig, dass wir nur einen verletzten Spieler zu beklagen hatten. Es ist ja nicht mehr so lange bis zum Start. Wir konnten unseren Trainingsplan fast eins zu eins umsetzen“, sagte der Schweizer nach der letzten Trainingseinheit des Berliner Fußball-Zweitligisten in Andalusien vor dem Rückflug am Sonntag.

Bis auf Joshua Mees, der sich am Montag einen Muskelfaserriss zugezogen hatte und bereits am Donnerstag abreisen musste, konnten sich alle Profis der Köpenicker präsentieren. Wie lange der Stürmer ausfallen wird, ist noch unklar.

Positiv zu bewerten sind die Fortschritte, die die zuletzt angeschlagenen Spieler machen konnten. Nicolai Rapp, vor einer Woche vom Liga-Konkurrenten Erzgebirge Aue verpflichtet, gab am Freitag im Test gegen den Schweizer Zweitligisten FC Lausanne-Sport (0:0) sein 31-Minuten-Debüt für die Köpenicker. Der Innenverteidiger hatte sich im Dezember einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen.

Trainer Fischer bemängelt die Chancenverwertung

Mittelfeldspieler Grischa Prömel, seit Anfang Dezember wegen Knieproblemen außer Gefecht, absolvierte ebenfalls seine ersten Spielminuten, ebenso wie Marc Torrejon. Der Innenverteidiger war die komplette Hinrunde wegen eines Wadenmuskelrisses ausgefallen.

Dennoch reichte es in den drei Testspielen gegen den chinesischen Zweitligisten Shenzhen FC (2:0), die SpVgg Unterhaching (1:2) und Lausanne nur zu einem Sieg. „Die letzten beiden Freundschaftsspiele waren nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben angesprochen, dass das nicht unseren Ansprüchen genügt“, bemängelte Fischer vor allem die mangelnde Chancenverwertung.

Bis zum ersten Punktspiel gegen den 1. FC Köln am 31. Januar in der längst ausverkauften Alten Försterei bleiben den Eisernen noch elf Tage. Die Generalprobe für das Spitzenspiel der Zweiten Liga gegen den Tabellenzweiten findet am Sonnabend (14 Uhr) in der Alten Försterei gegen den Schweizer Erstligisten FC Basel statt.