Zweite Liga

Trainer Urs Fischer: "Sind bereit für die Rückrunde"

Union geht mit der ersten Saison-Niederlage in die Pause. Der Coach hofft, dass die Liga dem enteilten Topduo das Leben schwer macht.

Union-Trainer Urs Fischer

Union-Trainer Urs Fischer

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Berlin. Der 1. FC Union Berlin will sich von der ersten Saison-Niederlage die Weihnachtsstimmung nicht verhageln lassen. Auch nach dem 0:3 bei Erzgebirge Aue zeigt sich der Hauptstadtclub optimistisch für das zweite Halbjahr. «Die erste Halbzeit hatte gezeigt, wie angriffslistig wir sind. Das Tor war wie vernagelt. Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und wir hätten das Tor nicht gemacht. Wir sind bereit für die Rückrunde», sagte Union-Trainer Urs Fischer über die Partie am Sonntag. «Am Schluss steht man da, wo man hingehört. Das ist im Moment der vierte Patz. Es sind noch 16 Spiele in der Rückrunde. Das sind noch viele Punkte, die man holen kann.»

Union überstand die in der Vorwoche mit dem 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum abgeschlossene Hinrunde komplett ungeschlagen. Nun erwischte es die Berliner im 18. Saisonspiel. Aue hatte in seinen Reihen den überragenden dreifachen Torschützen Pascal Testroet und das nötige Glück bei etlichen Berliner Chancen.

Der Rückstand Unions auf das Topduo Hamburger SV und den 1. FC Köln beträgt sechs, beziehungsweise fünf Punkte. Allerdings hat sich der FC St. Pauli an Union vorbeigeschoben. «Es wäre gut, wenn all die Mannschaften hinter dem HSV und Köln sich bemühen, diesen beiden das Leben so schwer wie möglich zu machen. Da gehört Union auch dazu», sagte Fischer.

Der Schweizer Chefcoach erlebte wie einige Spieler nach der Rückkehr aus Aue noch einen Teil des 16. Union-Weihnachtssingens. 28 500 Besucher im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei ließen sich die weihnachtliche Laune trotz der Pleite in Aue nicht verderben.

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