Zweite Bundesliga

Union vor Rückrundenstart: Kein Grund für Euphorie

Die Berliner liegen als einziges ungeschlagenes Team des deutschen Profifußballs vor dem Rückrunden-Start auf Relegationsrang drei.

Manuel Schmiedebach ist schneller als Magdeburgs Charles Elie Laprevotte

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Berlin. Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat bislang für die zweite Saison-Hälfte keine großen personellen Änderungen geplant. «Konkret haben wir eher unsere Planungen darauf ausgerichtet, mit diesem Kader auch in die Rückrunde zu gehen», sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, am Mittwoch bei der Analyse der Hinserie. «Es gibt Überlegungen zu sagen, was wir in der Transferperiode im Sommer machen. Sollte es Dinge geben, die im Winter möglich und nötig sind - auf Grund dessen, dass sich Veränderungen ergeben - würden wir natürlich die Möglichkeit nutzen.»

Die Berliner liegen als einziges ungeschlagenes Team des deutschen Profifußballs vor dem Start der Rückrunde am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) bei Erzgebirge Aue auf Relegationsrang drei. Die bisherigen Erwartungen an die Saison mit dem neuen Trainer Urs Fischer seien «absolut eingehalten» worden, «vielleicht auch ein wenig übertroffen» worden, sagte Ruhnert.

Union ist mit nur zwölf Gegentoren das mit Abstand defensiv beste Team der Liga. Bei zehn Unentschieden bei sieben Siegen warnt Fischer aber vor vorzeitigen Gedanken über einen möglichen Aufstieg am Saisonende. «Schön und gut bis jetzt», sagte der Schweizer. «Aber es ist noch nicht zuende. Ich sehe keinen Grund, um euphorisch zu werden.»

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