Fussball

Unions Alte Försterei öffnet zur Rückrunde wieder komplett

Die Brandschäden in der Haupttribüne sollen bis Ende Januar 2019 behoben sein. Stadionbetriebs AG weist 54.436 Euro Gewinn aus.

Das Stadion an der Alten Försterei, Heimstätte des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union

Das Stadion an der Alten Försterei, Heimstätte des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union

Foto: Thomas Uhlemann / picture alliance / Thomas Uhlemann/dpa-Zentralbild/ZB

Die „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs AG hat im Geschäftsjahr 2017/18 einen Jahresüberschuss in Höhe von 54.436 Euro erwirtschaftet. Dieser wird mit dem aus dem Vorjahr mitgebrachten Bilanzverlust in Höhe von 1.003.094 Euro verrechnet. In der Bilanz stehen nun ein Minus von 948.657 Euro. „Die Gesellschaft konnte wie in den Vorjahren ein positives Betriebsergebnis vorweisen“, sagte AG-Vorstand Oskar Kosche auf der siebten ordentlichen Hauptversammlung am Mittwochabend.

Stadion-Architekt und AG-Vorstand Dirk Thieme erklärte, dass der Brand in der Haupttribüne am 23. August einen Schaden in Millionenhöhe verursacht habe. „Versicherungsbedingt werden aber keine dauerhaften wirtschaftlichen Auswirkungen in unserer Bilanz zurückbleiben“, sagte Thieme. Zum Rückrundenauftakt am 31. Januar „wird das Gebäude wieder in alter Gewohnheit erstrahlen.“

Union hofft auf Baurecht im Jahr 2019

Hinsichtlich der Erweiterung des Stadions An der Alten Försterei von derzeit 22.000 auf 37.000 Besucher erhofft sich Union weiterhin, im Jahr 2019 das Baurecht zu erhalten. Derzeit wird der frühzeitige vorhabenbezogene Bebauungsplanentwurf von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ausgewertet. Bürger und Behörden konnten sich im Oktober einbringen.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.