Härtetest

Union feiert ein Wiedersehen mit Toni Leistner

Zweitligist Union tritt beim letzten Test vor dem Ligastart bei den Queens Park Rangers an – und trifft auf seinen Ex-Abwehrchef.

Toni Leistner (r.) verteidigt jetzt bei den Queens Park Rangers

Toni Leistner (r.) verteidigt jetzt bei den Queens Park Rangers

Foto: Fotostand / Loerz / picture alliance / Fotostand

Berlin.  Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Start der Zweitliga-Saison 2018/19 schaltet der 1. FC Union in den Wettkampfmodus . Sieben Tage nach dem 1:1 gegen Girondins Bordeaux in der Alten Försterei und acht Tage vor dem Liga-Auftakt gegen Erzgebirge Aue
(5. August, 15.30 Uhr, Alte Försterei) treten die Köpenicker am Sonnabend in London zum Auswärts-Testspiel bei den Queens Park Rangers an.

Dabei kommt es zu einem doppelten Wiedersehen. Zum einen trifft Toni Leistner auf seinen ehemaligen Klub. Der Innenverteidiger wechselte nach vier Jahren bei Union Anfang Juli ablösefrei zu Queens Park und erfüllte sich damit seinen Traum, auf der britischen Insel zu spielen. Leistner weiß bislang bei Queens Parks neuem Trainer Steve McClaren durchaus zu überzeugen, im Testspiel vor einer Woche gegen Hoffenheim (2:2) leitete er mit einem späten Kopfballtor die Aufholjagd der Engländer ein.

Zugleich kehrt Union-Stürmer Sebastian Polter zu seinem früheren Arbeitgeber zurück, natürlich nur in Zivil, das Aufbautraining nach seinem Achillessehnenriss Anfang März wird den Angreifer noch bis in den Herbst hinein beschäftigen. Polter war nach der Saison 2014/15 nach London gewechselt, anderthalb Jahre später, im Januar 2017, kehrte er zu Union zurück. Die Rangers haben sogar in dem eigens für den Test entworfenen Programmheft eine doppelte Titeloptik entworfen, die Leistner und Polter zeigt.

Letzte Aufschlüsse vor dem Ligastart für Fischer

Für Union-Trainer Urs Fischer wird es darum gehen, letzte Erkenntnisse vor dem Ligastart zu gewinnen. Zum Beispiel in der Frage, wer die Nummer eins im Tor sein soll. Die Tendenz geht derzeit in Richtung Zugang Rafal Gikiewicz. Das Spiel wird dem Coach auch Aufschlüsse darüber geben, welche der zuletzt angeschlagenen Akteure in einer Woche gegen Aue in Frage kommen.

Gegen Bordeaux hatten mit Kapitän Felix Kroos (Leistenprobleme) sowie den Neuverpflichtungen Florian Hübner und Joshua Mees (beide muskuläre Probleme) gleich drei potenzielle Stammspieler passen müssen. „Wenn sie einsatzbereit sind, werden sie ganz sicher Einsatzminuten bekommen“, hatte Fischer wissen lassen.