Duell gegen Aue

Union steht vor richtungsweisendem Spiel

Die Partie gegen Aue wird zeigen, ob die Köpenicker sich noch mehr nach unten orientieren müssen. Einsatz von Hedlund fraglich.

Trainer Andre Hofschneider und Steven Skrzybski unterhalten sich

Trainer Andre Hofschneider und Steven Skrzybski unterhalten sich

Foto: pa

Berlin. Im richtungsweisenden Heimspiel von Union Berlin gegen Erzgebirge Aue könnte Philipp Hosiner eine wichtige Rolle übernehmen. Der 28 Jahre alte Österreicher dürfte am Sonntag (13.30 Uhr) wieder den zweiten Angreiferplatz übernehmen. Stürmer Sebastian Polter (Achillessehnenriss) wird ebenso fehlen wie Allrounder Michael Parensen (Innenband-Anriss). Dazu ist der Einsatz von Offensivmann Simon Hedlund (Probleme mit der Syndesmose) ungewiss.

Union hat mit 34 Punkten derzeit fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsrang 16, den Aue besetzt. Der Ausgang der Partie wird also mit darüber entscheiden, ob sich die Berliner noch mehr nach unten orientieren müssen oder doch noch einmal Richtung oberes Tabellendrittel schauen können.

Hedlund wird wohl gegen Aue fehlen

Bei der jüngsten 3:4-Niederlage in Kaiserslautern musste Hedlund vorzeitig ausgewechselt werden. Gebessert hat sich der Zustand nicht. „Simon hat größere Probleme bekommen. Er wird für das Spiel gegen Aue fraglich sein. Wir wollen nicht mit einem Spiel eine größere Ausfallzeit produzieren. Es wird eher eine Vorsichtsmaßnahme geben“, sagte Trainer André Hofschneider. Langzeitverletzt ist zudem Verteidiger Fabian Schönheim (Knie-Operation).

Hosiner soll die Vertreterolle für den zwölffachen Saisontorschützen Polter übernehmen, auch wenn der Ex-Kölner schon aufgrund seiner wesentlich kleineren Statur ein anderer Spielertyp ist. „Philipp muss sich sicherlich steigern. Wir müssen als Mannschaft auch seine Vorzüge in den Vordergrund stellen“, sagte Hofschneider: „Er hat im Strafraum einen überragenden Torabschluss. Da müssen wir ihn besser in Szene setzen.“

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