Doppelter Test

Union spielt am Montag gegen Queens Park und testet Stingl

Union startet am Montag einen zweiten Versuch für die Saison-Generalprobe gegen die Londoner. Bayern-Talent Stingl spielt zur Probe vor.

Matthias Stingl (l.) aus der U19 des FC Bayern spielt bei Union vor

Matthias Stingl (l.) aus der U19 des FC Bayern spielt bei Union vor

Foto: Guido Kirchner / picture alliance / Guido Kirchne

Berlin.  Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Für den letzten unter Wettkampfbedingungen vor dem Ligastart hingegen schon. Fünf Tage, bevor es für den 1. FC Union beim FC Ingolstadt um erste Zweitliga-Punkt geht, steigt am Montag (18 Uhr) in der Alten Försterei erneut die Generalprobe gegen die Queens Park Rangers.

Der erste Versuch war am Sonnabend wegen des Unwetters und der daraus resultierenden Unbespielbarkeit des Platzes nach 12:30 Minuten abgebrochen worden. Die Eintrittskarten aus dem ersten Spiel behalten ihre Gültigkeit.

Für die Union-Profis von Trainer Jens Keller stand somit am Sonntagvormittag eine komplette Trainingseinheit auf dem Programm, nachdem die ausgefallene Spielzeit am Sonnabend bereits mit Stabilisierungsübungen im Kraftraum gefüllt wurde.

Stingl könnte für erhoffte Konkurrenz sorgen

Mit dabei: Matthias Stingl von Bayern München. Der 19-Jährige trainiert seit Sonntag zu Probe bei den Köpenickern mit. Der gebürtige Deggendorfer durchlief die Jugendabteilungen des Rekordmeisters und führte die A-Junioren in der vergangenen Saison bis ins Endspiel um die deutsche Meisterschaft (7:8 im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund).

Stingl ist ein Kandidat dafür, auch auf der Position des rechten Verteidigers endlich so etwas wie eine Konkurrenzsituation aufkommen zu lassen. In der vergangenen Spielzeit war dort Christopher Trimmel praktisch gesetzt, Benjamin Kessel (inzwischen zum 1. FC Kaiserslautern gewechselt) kam nie über die Rolle des Mitbewerbers hinaus.

Queens-Park-Fans nach Ausschreitungen festgenommen

Einen schlechten Eindruck hinterließen hingegen einige Fans der Queens Park Rangers. So seien nach Polizeiangaben 15 Gäste-Anhänger vorübergehend festgenommen worden, nachdem es am Sonnabend in der Union-Fankneipe „Abseitsfalle“ zu Ausschreitungen gekommen war. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Laut Polizei wurde einem Union-Anhänger beim Betreten der Kneipe, in der bereits Queens-Park-Fans waren, ins Gesicht geschlagen. Daraufhin kam es zu einer Schlägerei, an der 20 Anhänger der Londoner beteiligt gewesen sein sollen. Sie benutzten unter anderem das Mobiliar der Kneipe als Schlagwerkzeuge.