Lungenverletzung

Große Sorgen um Union-Stürmer Hosiner

Wegen eines einseitigen Lungenkollapses muss Union für längere Zeit auf Philipp Hosiner verzichten. Der Stürmer musste ins Krankenhaus.

Für Union-Stürmer Philipp Hosiner ist jetzt erst einmal Ruhe die oberste Pflicht

Für Union-Stürmer Philipp Hosiner ist jetzt erst einmal Ruhe die oberste Pflicht

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press Gb

Berlin.  Die Lungenverletzung von Union-Stürmer Philipp Hosiner (27) ist offenbar schwerer als bislang angenommen. „Die Lunge ist irgendwie zusammengefallen“ erklärte Jens Keller, der Trainer des Berliner Fußball-Zweitligisten, am Mittwoch: „Sie muss jetzt erst einmal wieder stabilisiert und dann aufgebaut werden.“

Hosiner weilte in den vergangenen Tagen bereits im Krankenhaus zur Behandlung. Lebensgefährlich sei die Verletzung allerdings nicht, ein Einsatz zum Jahresabschluss gegen Greuther Fürth am Freitag (18.30 Uhr, Alte Försterei) ist aber ausgeschlossen.

Wann sich der Österreicher die Verletzung zugezogen hat, ob bei seinem 32-Minuten-Einsatz in Heidenheim (0:3) am vergangenen Freitag oder schon zuvor im Training, ist unklar.

Die Sauerstoffzufuhr ist verringert

Bei dem sogenannten Pneumothorax, der durch einen Riss im Lungengewebe entstehen kann, dehnt sich die Lunge beim Atmen nicht mehr gemeinsam mit dem Brustkorb aus. Die Sauerstoffzufuhr wird dadurch verringert.

Wann Hosiner wieder auf den Platz zurückkehren kann, ist offen. „Man kann von zwei Wochen oder zwei Monaten reden“, so Keller.