Zweite Liga

DFB spricht Unions Fabian Schönheim frei

Union kann in Würzburg auf Schönheim zurückgreifen. Das DFB-Sportgericht hob die Sperre des Verteidigers wegen eines Irrtums auf.

Platzverweis in München für Fabian Schönheim (Mitte) – ein Irrtum, wie Schiedsrichter Florian Heft nun vor dem DFB-Sportgericht zugab

Platzverweis in München für Fabian Schönheim (Mitte) – ein Irrtum, wie Schiedsrichter Florian Heft nun vor dem DFB-Sportgericht zugab

Foto: Robin Rudel / picture alliance / Pressefoto Ru

Der 1. FC Union kann am Mittwoch im Spiel bei Aufsteiger Würzburger Kickers (17.30 Uhr, Sky) auf Fabian Schönheim setzen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem Einspruch des Innenverteidigers gegen seine Gelb-Rote Karte und die daraus resultierende Sperre am Montag stattgegeben.

Der Einspruch durch den betroffenen Spieler gegen die Sperre war nach Paragraf 11, Absatz 3 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB möglich, weil ein offensichtlicher Irrtum des Schiedsrichters vorlag. Schiedsrichter Florian Heft hatte Schönheim am Freitagabend im Spiel bei 1860 München (2:1) in der 24. Minute für ein absichtliches Handspiel im Union-Strafraum mit Gelb verwarnt. Den Regelverstoß hatte jedoch Mannschaftskollege Collin Quaner begangen, wie die Fernsehbilder zweifelsfrei beweisen.

Schiedsrichter Heft räumte vor dem Sportgericht ein, die Spieler verwechselt zu haben. Schönheims zweite Gelbe Karte, in der 53. Minute wegen eines Foulspiels an 1860-Stürmer Sascha Mölders erhalten, behält jedoch ihre Gültigkeit.