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Testspiel in Cottbus: Nur Hosiner trifft für den 1.FC Union

Der Zweitligist tut sich im 1:1-Testspiel bei Energie Cottbus schwer. Trainer Keller schont diverse Profis gegen den Regionalligisten.

Stürmer Philipp Hosiner erzielte in Cottbus den Ausgleich für Union

Stürmer Philipp Hosiner erzielte in Cottbus den Ausgleich für Union

Foto: Matthias Kern / Bongarts/Getty Images

Cottbus.  Drei Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Österreich kam der 1. FC Union im Testspiel bei Regionalligist Energie Cottbus nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Trainer Jens Keller gönnte einer ganzen Reihe seiner Profis eine Pause, so waren zum Beispiel Sören Brandy, Damir Kreilach, Stephan Fürstner oder Christopher Quiring nicht dabei. Da auch Emanuel Pogatetz fehlte, bekam Fabian Schönheim die Chance, sich neben Toni Leistner für einen Platz in der Innenverteidigung zu empfehlen.

Zudem bekamen Linksverteidiger Benjamin Kessel oder auch Mittelfeldspieler Felix Kroos die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln, nachdem sie wegen Verletzungen in der ersten Hälfte der sechswöchigen Vorbereitung zwei bzw. eine Woche pausieren mussten.

Lob für Balleroberungen, Kritik an den Standards

Die Köpenicker traten vor 3012 Zuschauern, davon rund 400 Union-Fans, erwartungsgemäß dominant auf, in Führung ging jedoch Cottbus. Nach einem Konter war in der 16. Minute Benjamin Förster zur Stelle für die Lausitzer, die bereits am Sonnabend bei Lok Leipzig in die Regionalliga-Saison starten. Doch nur drei Minuten später konnte Philipp Hosiner im Stadion der Freundschaft für Union ausgleichen. Nach einer Kopfball-Kerze von Kessel hämmerte der Österreicher den Ball in den Torwinkel (19.).

Nach der Pause hatte Union Glück, dass ein Freistoß der Cottbuser durch Fabio Viteritti in der 64. Minute nur an den Pfosten klatschte. Sechs Minuten später traf Leistner die Latte des Energie-Tores. Kurz vor Abpfiff vergab Hosiner die letzte Chance. In der Schlussphase kamen noch Michael Parensen (für Kroos) und Collin Quaner (für Kenny Prince Redondo) zu Kurzeinsätzen.

„Die Jungs sollten heute 90 Minuten gehen und über den Willen kommen“, sagte Coach Keller. Dabei lobte er die Balleroberungen, mit den Standardsituationen war er unzufrieden. Am Dienstag folgt bei Union Fürstenwalde der nächste Test (19 Uhr, Friesenstadion).