Fussball

Der 1.FC Union kämpft noch um viel Fernsehgeld

Vor dem Saisonfinale gegen Aufsteiger SC Freiburg wollen die Köpenicker Rang sieben verteidigen. Dafür gibt es handfeste Gründe.

So wie in dieser Szene  Eroll Zejnullahu (l) gegen Bielefelds Fabian Klos wollen sich die Eisernen auch gegen Freiburg reinhängen

So wie in dieser Szene Eroll Zejnullahu (l) gegen Bielefelds Fabian Klos wollen sich die Eisernen auch gegen Freiburg reinhängen

Foto: Friso Gentsch / dpa

Berlin.  Für den 1. FC Union geht es am Sonntag zum Saison-Abschluss im ausverkauften Heimspiel gegen Zweitliga-Meister SC Freiburg (15.30 Uhr, Alte Försterei) um viel Geld. Sollten die Köpenicker ihren derzeit siebten Tabellenplatz verteidigen, würden sie in der kommenden Saison rund 8,66 Millionen Fernsehgeld von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) kassieren.

Bei einer Niederlage im letzten Saisonspiel droht aber der Absturz bis auf Platz zehn der Tabelle, falls die Verfolger Karlsruhe, Kaiserslautern und Heidenheim siegreich wären. Das würde den Köpenickern mehr als eine halbe Million Euro an TV-Einnahmen kosten.

Nur drei Zweitligisten würde mehr Geld erhalten

Entsprechend des seit 2014 gültigen Verteilerschlüssels der DFL würde Union aufgrund seiner konstanten Mittelfeld-Platzierungen in den zurückliegenden Jahren beim gegenwärtigen Tabellenstand auf Position sechs der Geldrangliste in der Zweiten Liga rücken.

Neben den beiden Bundesliga-Absteigern würden von den derzeitigen Zweiliga-Konkurrenten nur Nürnberg (bei Niederlage in der Relegation), Braunschweig und Kaiserslautern mit jeweils über neun Millionen Euro noch mehr Fernsehgelder kassieren als die Köpenicker.