Union

Prychynenko erstreitet vor Gericht Teilnahme am Training

Michael Färber
Denis Prychynenko wechselte zu Saisonbeginn zum 1. FC Union

Denis Prychynenko wechselte zu Saisonbeginn zum 1. FC Union

Foto: Jörg Carstensen / picture alliance / dpa

Unions aussortierter Verteidiger Prychynenko setzt per einstweiliger Verfügung seine Teilnahme am Mannschaftstraining durch.

Neue Spieler sind beim 1. FC Union bislang nicht avisiert. Dennoch dürfte Sascha Lewandowski, der Trainer des Berliner Fußball-Zweitligisten, einen „neuen“ Profi zum Trainingsstart am 6. Januar an der Alten Försterei begrüßen. Denis Prychynenko hat vor dem Arbeitsgericht Berlin per einstweiliger Verfügung seine Teilnahme am Mannschafttraining erstritten.

Der 23-jährige Ukrainer, geboren in Potsdam, war nach seinem Wechsel von ZSKA Sofia zu Union im vergangenen Sommer von Lewandowski aussortiert worden, nach der 0:2-Pleite gegen den SC Paderborn Ende Oktober. Zusammen mit dem ebenfalls geschassten Stürmer Bajram Nebihi trainierte der Verteidiger zunächst unter Anleitung von Nachwuchs-Sportchef Herman Andreev, zuletzt individuell.

Union kann Berufung einlegen

Prychynenko, der noch kein Spiel für Union absolviert hat, könne sich jedoch ohne vernünftige Trainings- und Wettkampfpraxis nicht für einen anderen Verein empfehlen, hatte dessen Anwalt Dirk Greiser wissen lassen. Union kann gegen die Entscheidung Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg einlegen.