Testspiel

1. FC Union bezwingt Hapoel Tel Aviv mit 2:0

Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat am Mittwochabend im Testspiel gegen Hapoel Tel Aviv ein verdientes 2:0 (1:0) erreicht.

Der 1. FC Union hat das vorletzte Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison 2015/16 gegen Hapoel Tel Aviv mit 2:0 (1:0) gewonnen. Trainer Norbert Düwel freute sich vor allem darüber, „dass wir erneut zu Null gespielt haben. Vom Personal her haben wir schon gut durchgewechselt. Der Auftritt war sehr ordentlich.“

Eineinhalb Wochen vor dem Punktspielstart gegen Fortuna Düsseldorf (26. Juli, 15.30 Uhr, Alte Försterei) sind die Tage der Entscheidungen beim Berliner Fußball-Zweitligisten angebrochen. So wurde am Mittwoch der Mannschaftsrat, bestehend aus fünf Spielern, mit Sören Brandy und Steven Skrzybski komplettiert. Die beiden Angreifer wurden vom Kapitänstrio Damir Kreilach, Stephan Fürstner und Michael Parensen ausgewählt. Zudem wurde den Testspielern Pascal Itter und Mark-Patrick Redl mitgeteilt, dass Union sie nicht verpflichten wird.

Trainer Düwel verordnete gleich einer ganzen Reihe von Spielern eine Pause. Neben Brandy standen auch die Verteidiger Benjamin Kessel, Christopher Trimmel, die Mittelfeldspieler Kreilach und Thiel sowie US-Stürmer Bobby Wood (Schlag aufs Knie beim Training) nicht im Kader gegen den israelischen Erstligisten.

Folglich mutierten die 90 Minuten vor 3180 Zuschauern in der Alten Försterei zu einer Art letzter Möglichkeit für jene Spieler, die in den vergangenen Wochen der Vorbereitung in die zweite Reihe gerückt sind, sich unter Wettkampfbedingungen in Erinnerung zu rufen.

Quaner und Nikci machen auf sich aufmerksam

Entsprechend zerfahren wirkte zunächst jene Union-Elf, die Parensen als Kapitän aufs Spielfeld führte und die mit ihm auf der linken Seite, Toni Leistner in der Mitte und Roberto Puncec mit einer Dreierkette in der Abwehr agierte. Ein weiterer Beleg dafür, dass Coach Düwel jene taktische Variante mit einem Fünfer-Mittelfeld (ein defensiver Mittelfeldspieler) nicht mehr nur als irgendeine Möglichkeit betrachtet.

Auf sich aufmerksam machen konnten vor allem zwei Spieler. Zum einen Adrian Nikci, der durchblicken ließ, dass er eine echte Alternative auf den Flügeln werden kann, nicht nur wegen seiner beiden Torvorlagen von rechts zum 1:0 durch Collin Quaner (25.) und zum 2:0 durch Skrzybski (53.). „Er hat angedeutet, warum ich ihn geholt habe“, lobte Düwel den ehemaligen Nürnberger.

Und auch Quaner, immer in Bewegung, zeigte seine Qualitäten im Sturm. Der Ex-Aalener hatte noch zwei weitere gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch beide Male an Hapoel-Torwart Ariel Harush (30., 32.).