Vierte Amtszeit

Dirk Zingler bleibt bis 2017 Präsident von Union Berlin

Union Berlin und Dirk Zingler gehen weitere vier Jahre gemeinsame Wege. Zingler bleibt bis 2017 Präsident der Köpenicker. Er warb nun dafür, auch mal den Moment zu genießen.

Foto: Jörg Carstensen / picture alliance / dpa

Dirk Zingler bleibt bis zum 30. Juni 2017 Präsident des Fußball-Zweitligisten Union Berlin. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, bestellte der Aufsichtsrat den seit Juli 2004 amtierenden Klubchef für vier weitere Jahre. Es ist bereits Zinglers vierte Amtszeit.

„Der 1. FC Union Berlin ist so stabil wie selten zuvor in seiner Geschichte, und das ist auch ganz entscheidend das Verdienst von Dirk Zingler und seinen Kollegen im Präsidium“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Koch: „Seine Herangehensweise, die Dinge in die Hand zu nehmen und voranzutreiben, hat sich auf den gesamten Verein übertragen.“

Zingler hatte das Amt am 1. Juli 2004 beim damals existenziell bedrohten Regionalligisten übernommen. In den Beginn seiner vierten Amtsperiode fällt die Vollendung des Stadions „An der Alten Försterei“ mit der Einweihung der neuen Haupttribüne am 12. Juli. Die Lizenz für das kommende Spieljahr erhielt Union erneut ohne Auflagen. Der sportliche Aufschwung wurde genutzt, um den Verein strukturell weiterzuentwickeln. Maßgeblich dafür waren die Übernahme des Stadions und dessen Sanierung in Eigenregie mit Hilfe der Fans.

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Zingler freute sich über das Vertrauen und erklärte: „Bei aller Anstrengung dürfen wir nicht vergessen, auch mal den Moment zu genießen und daraus neue Kraft zu schöpfen. Wenn es uns auch in Zukunft gelingt, die Menschen mitzunehmen und teilhaben zu lassen an ihrem Verein, dann können wir gemeinsam noch sehr viel erreichen.“