Zweitligist

Kölner Terodde bekommt bei Union zweite Chance

Der 23-jährige Stürmer tritt damit in Benyaminas Fußstapfen, dessen Vertrag nicht verlängert wurde. Der Klub und Simon Terodde kennen sich schon eine Weile und wagen nun die Zusammenarbeit.

Foto: picture-alliance / Sven Simon / picture-alliance / Sven Simon/picture-alliance

Beim 1. FC Union geben sie derzeit ein ziemlich hohes Tempo vor. Nur einen Tag nach der überraschenden Vorstellung von Nico Schäfer als neuem Manager für die finanziellen Belange der Lizenzspielerabteilung vermeldete der Berliner Fußball-Zweitligist am Donnerstag den nächsten und damit zweiten Zugang zur kommenden Saison: Der Klub wird den Kölner Stürmer Simon Terodde ausleihen.

„Simon ist ein Stürmertyp, wie wir ihn bisher noch nicht hatten und ein alter Bekannter. Er war schon mal zum Probetraining bei uns und musste damals leider krankheitsbedingt abbrechen“, sagte Trainer Uwe Neuhaus, „aber wir haben ihn nie aus den Augen verloren. Inzwischen ist er in seiner Entwicklung deutlich weiter und kann diese bei uns hoffentlich fortsetzen.“

Terodde, der mit 1,92 Meter und 79 Kilogramm ordentliche Durchschlagskraft mitbringt, soll Unions Rekordtorschützen Karim Benyamina ersetzen, der keinen neuen Vertrag erhält.

Trotz dieser unbestritten großen Aufgabe zeigte sich der 23-Jährige, der in dieser Spielzeit fünfmal in der Bundesliga auflief und in der U23 zwölf Tore in 21 Spielen schoss, erfreut: „Ich freue mich, dass der Kontakt zu Union noch mal zustande kam, nachdem mein erster Versuch hier so unglücklich gelaufen ist. Als sich die Option, hierher zu wechseln, nun erneut ergeben hat, war meine Entscheidung schnell klar. Es wird eine spannende Aufgabe und ich hoffe, dass ich hier richtig einschlage“, sagte er.

Vor Köln stand Terodde bereits beim MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf unter Vertrag.

Vergangene Woche hatte Union schon den Defensivstrategen Markus Karl aus Ingolstadt verpflichtet. Die Köpenicker haben mit beiden Transfers lange vor Trainingsauftakt Verstärkungen für die beiden wichtigsten vakanten Positionen gefunden. Zwei bis drei Neue werden in den kommenden Wochen aber wohl noch folgen, vermutlich ein Außenspieler und ein Mann für die Abwehr.