Zweite Liga

Unions Klassenerhalt ist gesichert

Die Klasse ist gesichert, am Ende ohne eigenes Zutun: Union Berlin wird auch in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga spielen, das hat das Unentschieden des VfL Osnabrück mit sich gebracht. Doch die Berliner haben nun noch etwas wieder gutzumachen.

Der 1. FC Union hat am Gründonnerstag den Klassenerhalt in der Zweiten Fußball-Bundesliga ohne eigenes Zutun geschafft, nun wollen die Berliner gegen den FC Ingolstadt am Ostersonntag ein Fußball-Fest feiern. „Natürlich freut man sich kurz. Aber der Klassenerhalt war ja erwartet worden“, sagte Trainer Uwe Neuhaus am Karfreitag. Durch die Punktverluste des VfL Osnabrück am Donnerstag gegen FSV Frankfurt (1:1) beträgt der Vorsprung der elftplatzierten Unioner auf Relegationsplatz 16 beruhigende zehn Punkte.

Allerdings gehen die Köpenicker gehandicapt in die Partie (Beginn 13.30 Uhr) im Stadion An der Alten Försterei, wo mindestens 15.000 Zuschauer erwartet werden, nachdem bisher über 10.000 Tickets im Vorverkauf weggingen. Stamm-Torhüter Marcel Höttecke erlitt im Training einen Muskelfaserriss in der rechten Wade und kann in den letzten vier Saison-Spielen nicht mehr aufgeboten werden. Daher wird Jan Glinker wieder das Tor der „Eisernen“ hüten.

„Es geht für uns um Wiedergutmachung für das Spiel in Düsseldorf. Das war das Schlechteste was wir in dieser Saison in der 2. Bundesliga gespielt haben“, sagte Teammanager Christian Beeck mit Blick auf die 0:3-Klatsche. Neuhaus wollte hingegen nicht mehr zurückschauen. „Jetzt wollen wir unseren Fans gegen Ingolstadt und Cottbus noch zwei tolle Fußballfeste bieten. Das heißt nicht nur, dass wir nach vorn spielen wollen, sondern bei diesen Temperaturen auch die nötige Vorsicht nach hinten walten lassen“, meinte der Trainer.

Gegner Ingolstadt hat in den zurückliegenden sieben Spielen fünf Siege und zwei Remis eingefahren. „Sie haben einen Lauf, sind eine spielstarke Mannschaft. Deshalb müssen wir von Anfang an gut in die Zweikämpfe kommen, damit sie ihr Spiel nicht aufziehen können“, sagte Neuhaus.