1. FC Union

Für Union läuft das Trainingslager nicht optimal

Von Sonne und Strand sind die Trainingsbedingungen des 1. FC Union weit entfernt. Schnee und Eismassen behindern zudem Testspiele gegen andere Mannschaften.

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Während die Profis von Hertha BSC im Trainingslager unter portugiesischer Sonne nahezu optimale Bedingungen vorfinden, hadert der 1. FC Union weiter mit den Schnee- und Eismassen. Zumindest Dienstagvormittag konnten die Spieler des Berliner Fußball-Zweitligisten für eine Weile entfliehen. Allerdings mussten sie dafür ordentlich schwitzen: Trainer Uwe Neuhaus hatte zum Laktattest in die Rudolf-Harbig-Halle auf dem Olympiagelände geladen.

Und die für Union erfreuliche Botschaft: Bis auf Kenan Sahin und Rückkehrer Santi Kolk, die beide in der schnellsten Stufe des Tests aussteigen mussten, konnten alle einsatzfähigen Profis den Test beenden. Auch Kapitän Torsten Mattuschka, der sich nach seiner langwierigen Infektion wieder ins Training der Mannschaft zurückgekämpft hat und offenbar keine konditionellen Probleme mehr hat. „Ich hätte mich gewundert, wenn ich den Test nicht geschafft hätte“, sagte er.

Weniger Hoffnung macht der Blick auf die Plätze an der Alten Försterei. „Es ist erforderlich, dass wir draußen trainieren“, sagt Neuhaus, der vom anhaltenden Winter allmählich genervt ist. Nach der Absage des Testsspiels in Magdeburg bemüht sich der Verein um Alternativen. Nur: Es gibt zwar mögliche Gegner, aber keinen bespielbaren Platz. Einzig der Kunstrasenplatz hinter dem Stadion, der im Laufe des Tages geräumt wurde, lässt hoffen, dass Union vor dem Rückrundenstart noch einen weiteren Test neben dem Match gegen Teplice (9.1., 13 Uhr, Alte Försterei) bestreiten kann.