Olympiastadion

Berlin ehrt seine Olympia-Helden

Berlin hat am Montagabend im Olympiastadion seine heimgekehrten Olympia-Sportler geehrt.

(v.l.): Petrissa Solja (Tischtennis), Silvio Heinevetter (Handball), Martin Zwicker (Hockey), Christoph Harting (Diskus), Theo Reinhardt (Radsport), Patrick Hausding (Wasserspringen), Andreas Kuffner (Rudern), Martin Häner (Hockey), Anastasija Khmelnytska (Rhyth. Sportgymnastik), Ronja Fini Sturm (Rudern), Fabian Wiede, Steffen Fäth (beide Handball), Nathalie Köhn (Rhyth. Sportgymnastik), Paul Drux (Handball), Karl Schulze (Rudern), Robert Harting (Diskus) und Lisa Unruh (Bogenschießen).

(v.l.): Petrissa Solja (Tischtennis), Silvio Heinevetter (Handball), Martin Zwicker (Hockey), Christoph Harting (Diskus), Theo Reinhardt (Radsport), Patrick Hausding (Wasserspringen), Andreas Kuffner (Rudern), Martin Häner (Hockey), Anastasija Khmelnytska (Rhyth. Sportgymnastik), Ronja Fini Sturm (Rudern), Fabian Wiede, Steffen Fäth (beide Handball), Nathalie Köhn (Rhyth. Sportgymnastik), Paul Drux (Handball), Karl Schulze (Rudern), Robert Harting (Diskus) und Lisa Unruh (Bogenschießen).

Foto: Tilo Wiedensohler /OSP Berlin

Mit einer stimmungsvollen Willkommens-Party hat Berlin nochmals seine olympischen Medaillengewinner von Rio de Janeiro geehrt - passend direkt auf der blauen Laufbahn des Olympiastadions. Berliner Sportler hatten in Brasilien elf der insgesamt 42 deutschen Medaillen erkämpft. Daran waren insgesamt 17 Athleten aus der Hauptstadt beteiligt. „Wir haben allen Grund zum Feiern“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller am Montagabend.

500 Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren bei der besonderen Party dabei. „Die Ehrung tut gut, weil unser Sport einmal so im Mittelpunkt steht, wie es unserer Arbeit und unserem Aufwand entspricht“, sagte Doppel-Olympiasieger Marcus Groß. Der Kanute hatte im Kajakzweier und -vierer jeweils die Goldmedaille gewonnen.

„Berlin war und ist - und so soll es auch bleiben - eine Sportstadt“, betonte Müller und nannte als Beispiel den erfolgreichen Tischtennisclub TTC Eastside. Der spielt auf Clubebene in der internationalen Spitze - und stellt nun mit Petrissa Solja und Xiaona Shan auch zwei olympische Silbermedaillengewinnerinnen von Rio. Insgesamt brachten Sportler, die in Berlin leben und trainieren, viermal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze mit nach Hause. Insgesamt waren 47 Berliner Athleten am Zuckerhut am Start.

Sportsenator Frank Henkel wies trotz der guten Bilanz auf anstehende Veränderungen im Leistungsport hin, für die auch in Berlin schon die Weichen gestellt wurden. „Gratulation allen Mediallengewinnern. Aber es stehen auch Neuerungen ins Haus“, erklärte Henkel.