Wettkampfstätte

„Stinkt nach Furz“: Grünes Becken von Rio ist nun gesperrt

Irgendwer hat Rio doch was ins Wasser getan: Das grüne Becken der Springer ist jetzt gesperrt, das Nachbarbecken verfärbt sich weiter.

Zuerst war nur das Becken der Springer verfärbt, nun wechselt auch das Nass der Wasserballer die Farbe.

Zuerst war nur das Becken der Springer verfärbt, nun wechselt auch das Nass der Wasserballer die Farbe.

Foto: Larry W Smith / dpa

Rio de Janeiro.  Die Pannenserie bei den olympischen Schwimmanlagen reißt nicht ab. Die Wasserspringer konnten am Freitag nicht trainieren, weil das Becken gesperrt war. Der deutsche Springer Stephan Feck, der vom Drei-Meter-Brett auf Rang vier gelandet war, kommentierte das auf seien Art: Er postete ein Foto von sich mit zugehaltener Nase – es rieche wie nach einem Furz.

Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, bestätigte der dpa, dass das Becken geschlossen sei, „damit das Problem schneller behoben werden kann“. Details wollte er nicht nennen und verwies auf die tägliche Pressekonferenz von IOC und Organisationskomitee.

Organisatoren verneinen Risiko

Seit Tagen beschäftigen sich die Veranstalter mit Problemen an den Becken der Wasserspringer und Wasserballer. Das Wasser war grün statt blau, weil zunächst eine Umwälzanlage defekt war und später auch zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien aus Tanks ausgelaufen waren. Andrada versicherte stets, für die Athleten bestehe keine Gesundheitsgefahr.

Twitter taucht in das Thema ein – erste Nutzer erwarten das Auftauchen „shreklicher“ Wesen. Und Turmspringer Feck bewies Humor, in dem er sich mit Teamkameraden im Style von Hulk fotografierte:

(dpa/law)