Olympia

Wasserballer klagen über Augenschmerzen durch grünes Wasser

Durch das grüne Wasser bei Olympia bestehe keine Gesundheitsgefahr, versprachen Organisatoren. Sportler berichten aber über Schmerzen.

Ein ungarischer und ein griechischer Wasserballer kämpfen im grünen Wasser um den Ball. Nach dem Spiel klagte der Ungar Gergo Zalanki über schmerzende Augen.

Ein ungarischer und ein griechischer Wasserballer kämpfen im grünen Wasser um den Ball. Nach dem Spiel klagte der Ungar Gergo Zalanki über schmerzende Augen.

Foto: Tibor Illyes / dpa

Rio de Janeiro.  Der Kampf gegen das grüne Wasser im Wasserball- und Turmspringerbecken scheint für einige Olympia-Athleten offenbar gesundheitliche Folgen zu haben. „Meine Augen schmerzen von dem Wasser, das ist nicht gut“, sagte Ungarns Wasserballspieler Gergo Zalanki nach dem 8:8 gegen Griechenland am Mittwoch in Rio de Janeiro.

Auch dem amerikanischen Wasserballer Tony Azevedo brannten nach dem 6:3 gegen Frankreich die Augen. „Das sind die Olympischen Spiele und sie tun so viel Chlor ins Wasser, dass man nichts sehen kann. Das kann nicht sein“, beschwerte er sich.

Den Grund für das grüne Wasser teilte der Schwimm-Weltverband FINA noch am späten Mittwochabend (Ortszeit) mit. Zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien seien aus den Wassertanks ausgelaufen. Dadurch seien auch die pH-Werte des Wassers außerhalb der normalen Spanne. Tests der Wasserqualität hätten aber kein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko ergeben. Ob tatsächlich Chlor zur Behebung des Problems eingesetzt werde, teilte der Verband nicht mit. Auch der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, hatte gesagt, dass das Wasser „überhaupt keine Gesundheitsgefahr“ darstelle und das Problem schnell behoben werde. (dpa)