Tennis

Sabine Lisicki gibt nach Sturz bei den French Open auf

Die Berlinerin Sabine Lisicki muss einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Wegen einer Handverletzung brach sie in der zweiten Runde der French Open das Match gegen die Deutsche Mona Barthel ab.

Nächster Rückschlag für Sabine Lisicki: Die Weltranglisten-17. aus Berlin musste in der zweiten Runde der French Open gegen ihre ungesetzte Landsfrau Mona Barthel (Bad Segeberg) beim Stand von 1:6, 0:3 und 0:30 wegen einer Handgelenkverletzung aufgeben.

Nach dem ersten verlorenen Spiel im Auftaktsatz und 15:15 kam Wimbledon-Finalistin Lisicki nach einem Vorhandschlag ins Straucheln und fiel bei dem Sturz auf die rechte Schlaghand.

Auf dem gleichen Platz hatte sich am Dienstag Tommy Haas verletzt.

Die gerade erst von einer Grippe genesene Lisicki wurde danach mehrere Minuten behandelt. Auf ihrer Bank war sie den Tränen nahe, konnte aber zunächst mit einem Tapeverband am Handgelenk weiterspielen.

Allerdings war der Fed-Cup-Spielerin das Handicap deutlich anzumerken. Zeitweise kamen nur 24 Prozent ihrer ersten Aufschläge. Lisicki entschloss sich dann doch zur Aufgabe.

Damit hält die Krise von Lisicki weiter an. Zuvor hatte sie schon zweimal in dieser Saison ein Match absagen müssen. Acht Siegen stehen 2014 sieben Niederlagen gegenüber. Bei 17 Turnieren nach dem unvollendeten Sommermärchen in Wimbledon waren Lisicki im Einzel lediglich beim Halbfinaleinzug in Luxemburg im Oktober 2013 einmal drei Erfolge in Serie geglückt.

Die Weltranglisten-74. Barthel erreichte damit als zweite Deutsche nach Angelique Kerber die dritte Runde und trifft dort auf Pauline Parmentier aus Frankreich oder die Kasachin Jaroslawa Schwedowa.