Leichtathletik

Twitter-Reporter sind begeistert von WM-Stimmung

Die Leichtathletik-WM ist vorbei – und es bleiben viele schöne Eindrücke. Neun Leser berichteten über das drittgrößte Sportfest der Welt live über den Mikroblogging-Dienst Twitter.com und lieferten aus Stadion und Stadt authentische, begeisternde Eindrücke. Nun ziehen sie Bilanz.

Foto: bm

Selten ist das Urteil über eine Veranstaltung so einmütig: Tolle Stimmung – das sagen eigentlich alle neun Twitter-Reporter von Morgenpost Online, wenn sie nach dem eindrucksvollsten Detail der Leichtathletik-WM in Berlin gefragt werden. Auf Einladung von Morgenpost Online und der Deutschen Telekom berichteten sie von allen neun WM-Tagen über den Mikroblogging-Dienst twitter.com live und authentisch.

„Sogar bei Regen blieben die Leute im Stadion bei guter Laune – die Stimmung ist überhaupt nicht abgeflaut“, erzählt Maik Berger in Erinnerung an seinen Twitter-Tag am vergangenen Freitag. Der Geher gehört eigentlich selbst zu den Weltklasse-Athleten, konnte aber wegen einer Verletzung nicht teilnehmen. Für ihn war es nicht einfach, den 50-Kilometer-Lauf der anderen Geher als Zuschauer zu erleben. Dennoch war er begeistert: „Selbst bei diesem Wettbewerb sind so viele Leute an die Strecke geströmt.“

Auch Grafikerin Dani Doege, die für uns am vergangenen Montag am Start war, erinnert sich zuerst an das überwältigende Flair im Berliner Stadion – auch wenn es zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausverkauft war. „Wenn die Leute dann ausgetickt sind – das steckt an.“ Für Alexander Hesse, der am Sonnabend noch die Finalentscheidungen im Staffellauf der Männer gesehen hatte, bei dem der Jamaikaner Usain Bolt mit seinen Kollegen ein weiteres Mal Gold holte, war besonders eines interessant: Dass im Stadion selbst der Hype um den 23-Jährigen gar nicht so groß ist. „Beim Vorlauf der Frauen-Staffel war die Stimmung viel besser.“ Umso erstaunlicher fand Manuela Richter am Donnerstag, wie es Hochspringerin Ariane Friedrich gelangt, mit dem Finger auf ihren Lippen das Stadion zu beruhigen: „Dass sie es geschafft hat, das ganze Stadion leise zu bekommen – toll.“

Für Pierre Wolter hatte sein Twitter-Tag gleich mehrere Höhepunkte - kein Wunder, denn kein anderer Twitter-Reporter konnte soviele Entscheidungen erleben: "Am tollsten fand ich, wie sich Sabrina Mockenhaupt über ihren 17. Platz im Marathon gefreut hat und sie das Berliner Publikum so hochgelobt hat - immerhin hat sie sich aus den 30er-Rängen echt gut nach vorn gekämpft. Und die 89 Meter Speerwurf von Thorkildson waren auch nicht von schlechten Eltern", sagt der Web-Entwickler. "Es hat einfach Spaß gemacht, weil die Stimmung in der Stadt so genial war - und alle sind auf unseren Problembären Berlino abgefahren. Bei der nächsten WM kann die Fifa da durchaus was abschauen. Er war echt ein geniales Maskotchen - zu Recht zum weltbesten Maskottchen gekürt."

Doch auch am Rand der Wettkämpfe konnten unsere Twitter-Reporter viel erleben. Sebastian Fiebrig zum Beispiel hatte am Sonntagabend das Glück, mit Rainer Calmund im WM-Club des Sponsors Deutsche Telekom ein Bier zu trinken. Manuela Richter konnte der Hochspringerin Friedrich dort selbst die Hand schütteln. Sebastian Kurt, der in Berlin selbst Triathlon-Wettbewerbe organisiert, traf einen anderen Twitter-Reporter aus Niedersachsen. Beide zusammen rückten Promis auf den Leib, um sich mit ihnen fotografieren zu lassen. Und Angela Merkel war auch da.

Maik Berger dagegen hatte gleich eine ganze Reihe Prominenter und vor der Nase: Moderator Thomas Gottschalk, Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), SPD-Kanzlerkandidat und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sowie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit: „Die Leute im Club waren so nah, man konnte sogar Fotos mit ihnen machen“, sagt Maik Berger.

Und auch der Sponsor Deutsche Telekom zog eine positive Bilanz. „Wir sind an neuen Informationsdiensten wie Twitter immer interessiert“, sagt Telekom-Sprecher Georg von Wagner. Da bot es sich an, das Engagement für die Leichtathletik-WM zu nutzen, um das neue Kommunikationsmittel auszuprobieren. Für die Telekom ein Imagegewinn, so Wagner. „Und wenn man wissen wollte, was am Rande der Wettkämpfe los war, konnte man sicher sein, es auf twitter.com zu finden.“ Er selbst habe zwar selten im Stadion sein können. Doch der WM-Club in der Hauptstadtrepräsentanz des Unternehmens habe ihn beeindruckt: „ Ich finde es beruhigend, wie all die Sportler unterschiedlicher Nationen bei uns ein und aus gingen, sich trafen und austauschten.“

Twitter-Reporter Pierre Wolter fasste in seinem letzten Tweed zusammen, was für alle gelten dürfte: „Ich hatte einen tollen WM-Tag, viel gute Stimmung und viel gesehen.“

Wollen Sie die Berichte der Twitter-Reporter noch einmal nachlesen?

Twitter.com/bmonline_wm

Hier treffen Sie die Reporter auf Twitter:

Sebastian Fiebrig: www.twitter.com/sfiebrig

Dani Doege www.twitter.com/diedanii

Sebastian Kurt www.twitter.com/skurt ; www.twitter.com/sscbg_triathlon ; www.twitter.com/berlintriathlon

Ramona Bellgardt www.twitter.com/dovetales

Manuela Richter www.twitter.com/laufwelt ; www.twitter.com/eurofhstudium ; www.twitter.com/languagesfun

Maik Berger www.twitter.com/Chucholito

Alexander Hesse www.twitter.com/hobbes84

Pierre Wolter www.twitter.com: www.twitter.com/pierreee ; www.twitter.com/berlin_wetter