Warten auf die Ansetzungen

(sst) – Hey Herthaner, schneller, immer schneller nähern wir uns dem Sonnabend und damit dem Spiel gegen Schalke. Ich hab es in den vergangenen Wochen öfter geschrieben und je öfter ich es schreibe, desto mehr gefällt mir das Wort: Sonnabend. Wahlweise lasse ich mich auch auf Samstag ein. (aber nur wahlweise, als Brandenburger sagt man Sonnabend).

Droht Hertha noch ein Montagsspiel?

Zuletzt dürfte ja Hertha immer Sonnabends spielen. Ein Glück, das euch in der Hinrunde nicht oft vergönnt war. Und da ihr ja genau so gespannt auf die neuen Ansetzungen wartet wie wir Journalisten, frage ich mich, was Hertha an den letzten Spieltagen noch bevorsteht. Freitag? Sonntag? Hatten wir zur Genüge. Oder gar noch ein Montag? Muss nicht sein. Wäre aber noch möglich. Ein Spiel ist ja noch in der Verlosung.

An dieser Stelle möchte ich euren Unmut über die späten Terminierungen teilen. Begründet wird die Verzögerung immer mit der ungewissen Situation in der Europa League. Wie viele deutsche Teilnehmer sind im März oder April noch im Wettbewerb vertreten? Ich finde, das sollte nicht die ganz große Rolle spielen. Da es eh nur noch zwei sind, könnten die ja proforma nach internationalen Wochen am Sonntag angesetzt werden. Die späte Terminierung ist nicht nur deshalb ein Ärgerniss, weil viele Parteien (Klubs, Fans, Berichterstatter) im Unklaren gelassen werden, sie ist auch ein Kostenfaktor.

Die späten Ansetzungen gehen auf Kosten der Fans

Wer früher bucht, zahlt weniger. Das gilt für alle möglichen Reiseformen. Flieger, Bahn, Bus – wer spät bucht, muss am Ende tiefer in die Tasche greifen. Kennt jeder von uns. Insofern geht diese Hinauszögerung der Terminierung immer auch auf Kosten der Fans.

Nach Gelsenkirchen fahren laut Herthas Pressesprecher Max Jung 1600 Fans. Wer von euch noch Lust auf einen Wochenendausflug ins Ruhrgebiet hat, kann das gern machen. Tageskassen sind am Sonnabend noch geöffnet.

Über die mögliche Aufstellung wurde hier in den vergangenen Tagen schon lebhaft diskutiert. Den ein oder anderen Aufschluss gibt die heutige Pressekonferenz, die ihr hier ansehen könnt:

Eine Überraschung gab es dort. Wie Pal Dardai bestätigte, zog sich Fabian Lustenberger gegen die Bayern einen Nasenbeinbruch zu. Bei den Untersuchungen war ein Riss im Knochen zu erkennen, weil der Knochen aber gerade blieb, muss der Schweizer nicht operiert werden. Gegen Schalke kann er spielen, genau wie Vedad Ibisevic, der andere Nasenpatient, der nach einer engagierten Trainingswoche gar von Beginn an auflaufen könnte. Lassen wir uns überraschen.

Training ist am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit