Dardais Daddy knows best

(jl) – Es hat alles seine Ordnung. Den Jahreswechsel verbringt Pal Dardai traditionell bei seiner Oma in Ungarn, und auch die Silvesterparty folgt einem festen Ritual. Treffen mit Freunden, dazu Live-Musik – es werde viel getanzt, erzählte Herthas Trainer unlängst der dpa, „da muss ich dann auch immer ran“.

Davon abgesehen wurde Dardai auch nach den Ratschlägen seines Vaters gefragt, der ja ebenfalls Profi und Trainer war. Sein alter Herr habe ihm in der Anfangsphase der Saison gesagt, dass er Salomon Kalou spielen lassen müsse. Dardai junior indes war der Meinung, dass der Ivorer nach den Trauerfällen in seiner Familie noch Zeit benötige. Dardai:

„Mein Vater ist dann extra nach Berlin gekommen, um sich das Training anzugucken. Später riet er mir: Lass ihn eine Halbzeit lang spielen. Und dann macht Salomon drei Tore.“

Nun gut, vor seinem Dreierpack gegen Gladbach hatte sich Kalou über zwei Kurzeinsätze wieder an die Startelf herangespielt. Aber: Wer weiß, wie lange Dardai ohne den Rat seines Daddys noch auf ihn verzichtet hätte …

Kalou im Afrika-Cup-Kader der Elfenbeinküste

Um bei Kalou zu bleiben: Seit dem heutigen Mittwoch ist offiziell, womit alle bei Hertha gerechnet haben. Der Stürmer steht im vorläufigen Kader der Elfenbeinküste für den Afrika-Cup, der vom 14. Januar bis 5. Februar ausgespielt wird. Wie gerne er mit seinem Land den Titel verteidigen möchte, zumal es wohl sein letztes Kontinentalturnier wäre, hat Kalou mehrfach erwähnt.

Das endgültige Aufgebot muss am 4. Januar bekanntgegeben werden. Zur Vorbereitung spielen „die Elefanten“ Anfang Januar zwei Freundschaftsspiele in Abu Dhabi gegen Schweden (8. Januar) und Uganda (11. Januar).

Und Kalous Angriffspartner Vedad Ibisevic so? Lässt es sich im Schnee gut gehen.

Fun time ❄️❄️☃️⛄️ A photo posted by Vedad Ibisevic (@vedad.ibisevic) on

Alexander Baumjohann gibt derweil den pflichtbewussten Profi…

… genauso wie Marvin Plattenhardt

Immer fleißig ???? Laufeinheit mit Bruderherz #zuhause #heimat #urlaub #holiday #home #workingout #running #brother #hahohe A video posted by Marvin Plattenhardt (@platte21_official) on

… und Julian Schieber weilt offenbar in London.

Fan-Rituale, Ticks und Spleens

Um noch mal auf die eingangs erwähnten Feiertagstraditionen und -Rituale zurückzukommen: Derartige Marotten gibt es ja auch im Fußball zur Genüge.

Frage an euch: Welche Schrullen, Ticks und Spleens pflegt ihr?

Glückssocken tragen am Spieltag, auf dem Weg zum Stadion immer am selben Imbiss haltmachen, immer dasselbe (Glücks-)Trikot tragen – es gibt da ja so allerhand. Noch schöner als die Schrullen selbst sind dann ja meist die Entstehungsgeschichten, beziehungsweise die Begründungen dafür, warum sich die Marotte so hartnäckig hält, auch wenn sie längst „entzaubert“ wurde.

Vielleicht bekommen wir ja ein kleines Immerhertha-Best-of zusammen. Schreibt eure Angewohnheiten (oder die eurer Freunde, Bekannten, etc.) doch einfach in die Kommentare. Ich freu‘ mich drauf.

Schönen Abend.