Ronaldo darf noch mal bei Hertha ran

(ub) – Einen eher übersichtlichen Wochenauftakt legte die Trainingsgruppe Hertha BSC hin. Elf Profis sind, wie berichtet, international Elf Herthaner international im Einsatz im Einsatz – hier. Am Rande bereiten zwei Spieler ihr Comeback vor …

… Sebastian Langkamp und Marvin Plattenhardt arbeiteten individuell mit Athletiktrainer Hendrik Vieth (Wenn Ihr aufs weiße Dreieck klickt, wird das Foto zum Clip). Nach der Einheit sagte Langkamp:

Ich hoffe, dass ich Mittwoch ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Mal sehen am Freitag beim Testspiel (gegen Regionalligist Viktoria 89) wie lange ich spiele. Ich bin zuversichtlich, dass ich für das Augsburg-Spiel wieder fit bin.

Marvin Plattenhardt war etwas zurückhaltender. Der Linksverteidiger hat einen Faserriss am Hüftmuskel.

Plattenhardt: Das fühlt sich noch etwas komisch an, weil es so tief sitzt. Ich muss mal schauen, wie das weitergeht.

Allan hilft Ronaldo

Weil @backs und @tsubasa gefragt haben: Ja, Ronaldo Melo Cavalcante (19), der Kicker vom Achtligisten Club Italia, ist auch in dieser Woche beim Hertha-Training dabei. Hier betritt der kleine Brasilianer mit Landsmann Allan den Trainingsplatz. Ronaldo hat ja bereits in der Länderspielpause Anfang Oktober einige Tage mittrainiert.

Pal Dardai: Vor einem Monat, das war Spaß. Jetzt ist Ronaldo noch mal bei uns.

Beim Test am Freitag wird Ronaldo wohl nicht ran dürfen.

Weil die Trainingsgruppe die Spielform auf dem Ende des Schenckendorffplatzes absolviert hat, das man kaum einsehen kann, kann ich von heute nichts sagen zur Verfassung von Ronaldo. Weil die Frage kam, ob Hertha ihn eventuell unter Vertrag nimmt: Dazu hat sich niemand vom Verein geäußert. Ich wäre überrascht, von so einer Entwicklung (aber an mir hängt es nicht).

Dardai und die zweite Hälfte

Bin einigen von Euch noch schuldig aus einer Diskussion an einem der vergangenen Abenden die Aussagen von Pal Dardai zu Herthas zweiter Halbzeit gegen Gladbach (3:0).Vorausschicken will ich: Hertha hat in der vergangenen Saison mehrfach das Problem gehabt, nach einer couragierten Vortellung bis zur Führung dann vor dem eigenen Mut ein wenig zu erschrecken (Hülfe, jetzt ham wir was zu verlieren). Manchmal wurde gewonnen, manchmal ging der Vorsprung aber auch perdu.

So, zu der sehr zurückhaltenden Spielweise seiner Mannschaft trotz 2:0-Führung und Überzahl gegen Gladbach hat Dardai am Morgen danach gesagt:

Dardai: Die Ansage in der Pause war, dass wir nachsetzen, Druck machen und möglichst schnell das 3:0 erzielen wollten. Tatsächlich war das wieder, was ich jetzt das richtige Wort, Angst ist zu viel, aber es mir alles einen Tick zu zäh. Wir hätten mutiger sein müssen. Die Mannschaft hat gewartet, dass Gladbach kommt. Gladbach ist aber nicht gekommen. Zum Schluss hat die Mannschaft es dann clever gemacht. Auch das dritte Tor war wunderschön herausgespielt. So sind dann alle Zuschauer zufrieden nach Hause gegangen.

Mein Eindruck war: Dass Hertha mit einer Zwei-Tore-Führung und in Überzahl in die Pause geht, das hat seit vielen Jahren kaum mal ein Hertha-Trainer moderieren müssen. Mit Ausnahme des Auswärtspartie in Darmstadt (4:0) kann ich mich bei Hertha in der Dardai-Ära kaum einmal an eine so klare Konstellation so früh im Spiel erinnern. Damit umzugehen, das ordentlich auszuspielen, da scheint mir die Mannschaft gerade in der Entwicklung zu sein.

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Training Am Dienstag wird um 10 und 14.30 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz gearbeitet (so sieht auch die Planung für Mittwoch und Donnerstag aus)