DFB-Pokal: Entwarnung bei Brooks und Langkamp

(ub) – Aufatmen bei Pal Dardai nach dem Abschlusstraining. Am Sonntag hatten sie gefehlt, heute Nachmittag waren sowohl Abwehrchef Sebastian Langkamp als auch sein Nebenmann John Brooks bei der blau-weißen Reisegruppe, die in Spandau in den ICE nach Hamburg stieg. Beide Innenverteidiger hatten aus dem Köln-Spiel (2:1) einen Pferdekuss am Oberschenkel mitgebracht. Vor Blutergüssen dieser Art hat Dardai Respekt, aber Langkamp und Brooks signalisierten: alles o.k.

Somit reist Hertha mit dem gleichen Kader wie gegen Köln zur Pokal-Aufgabe beim FC St. Pauli (Dienstag, 20.45 Uhr). Die einzige Änderung: Der in der Bundesliga gesperrte Valentin Stocker kehrt ins Aufgebot (und die Startelf) zurück, Youngster Julius Kade blieb in Berlin ist zum U18-Lehrgang des DFB gereist – Kader.

Tor: Jarstein, Kraft.

Feld: Pekarik, Langkamp, Brooks, Plattenhardt, Stark, Skjelbred, Allan, Esswein, Weiser, Stocker, Kalou, Haraguchi, Kurt, Ibisevic, Schieber, Allagui.

Allan und Kalou hoffen

Nach den Äußerungen des Trainers auf der Pressekonferenz schlage ich mal folgende Aufstellung zum Pokalspiel vor.

– – – – – – – – – – Jarstein – – –

Pekarik – Langkamp – Brooks – Plattenhardt

– – – – – – – Stark – – – Allan – –

Weiser – – – – Stocker – – – – Kalou

– – – – – – Ibisevic – – –

Stocker und Pekarik will Dardai in jedem Fall bringen. Und Kalou braucht Spielpraxis, um nach seiner langen Pause in Form zu kommen. Der Trainer will sich morgen noch mal Genki Haraguchi tief in die Augen schauen, ob Herthas Dauersprinter eventuell mal eine Pause erhält. Allan, nach zwei Kurzeinsätzen einmal von Beginn an, ist meine persönliche Empfehlung. Die erwartbare Aufstellung hier wäre Per Skjelbred.

Meinungen?

3063 Fans begleiten den Hauptstadt-Klub ans Millerntor. Hertha wird erstmals im weißen Auswärtstrikot auflaufen.

„Kämpfen bis der Arzt kommt“

Beim FC St. Pauli, bekanntlich Letzter der Zweiten Liga, hat Ewald Lienen auf der Pressekonferenz heute einen leidenschaftlichen Auftritt hingelegt. Es war die Rede von „Kämpfen bis der Arzt kommt“.

Lienen: „Hertha ist für uns wichtig, den Schritt in die richtige Richtung zu gehen, damit wir in der Liga eine Chance haben zu überleben. Und das Spiel muss die Mannschaft nutzen.“

Die vier-Minuten-Rede von Lienen – hier

Ostkurven-Banner: Hertha bezieht Stellung

Die Hertha-Geschäftsleitung – meint die Herren Preetz, Schiller, Herrich und Keuter – hat offiziell und ausführlich Stellung genommen zum Banner in der Ostkurve während des Köln-Spiels („WH 96: Lieber eine Mutter als zwei Väter“). Aufgrund der ausführlichen Diskusisonen auch hier im Blog stelle ich den Text komplett ein.

Hertha für Toleranz!

Hertha BSC bezieht Stellung zur aktuellen Diskussion nach dem Heimspiel gegen Köln.

Berlin – Die aktuelle Diskussion um ein Banner in der Ostkurve des Olympiastadions während unseres Spiels am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Köln möchten wir zum Anlass nehmen, um noch einmal folgendes deutlich zu machen: Seit vielen Jahren verpflichtet sich Hertha BSC den Werten Toleranz, Fairplay, Solidarität, Gleichheit und Respekt. Dies ist in unserem Leitbild verankert. Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Diskriminierung. Das wird auch deutlich in den zahlreichen Aktionen, die wir in den zurückliegenden Jahren tatkräftig unterstützt haben. Wir pflegen seit langer Zeit einen guten, regelmäßigen und offenen Dialog mit unseren Fans. Dies hat dazu geführt, dass es eine große Vertrauensbasis zwischen Verein und Fangemeinde gibt. Damit hat Hertha BSC in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. So werden wir auch in diesem aktuellen Fall zeitnah mit allen Beteiligten den Dialog suchen. Denn Fairness, Respekt und Toleranz sind uns wichtig und elementarer Bestandteil der gelebten Kultur bei Hertha BSC. Diese gilt es jederzeit zu wahren. Michael Preetz, Ingo Schiller, Tom Herrich, Paul Keuter

Quelle: Herthabsc.de