Hertha freut sich über das Glück des Tüchtigen

(jl) – Hertha gewinnt also auch den Knaller gegen Köln und tauscht mit dem Effzeh die Plätze. Alles Achtung. Der Tenor in des Mixed-Zone: Sehr schwierig und etwas glücklich sei’s gewesen. Die Freude über den Sieg schmälerte das aber natürlich nicht.

Auch über die Leistung des Schiedsrichters wurde viel diskutiert, vor allem auf Kölner Seite. Das Handspiel von Mitchell Weiser vor dem 1:0 und vor allem das abgepfiffene Tor von Artjoms Rudnevs kurz vor Schluss erhitzte die Gemüter. Köln Manager Schmadtke war ganz schön geladen.

Knifflige Schiedsrichter-Entscheidungen

Anders Effzeh-Coach Peter Stöger. Er wolle sich nicht mehr über Schiedsrichter äußern, sagte er auf der PK, das käme nicht gut an. Pal Dardai sah das aberkannte Rudnevs-Tor so:

„Wenn der Schiedsrichter pfeift, muss er das schneller tun, dann akzeptieren das alle. Wenn er so lange wartet, muss er das Tor eigentlich geben.“

Das nötige Quäntchen Glück kam aus Hertha-Sicht nicht von ungefähr. Torschütze Niklas Stark meinte:

„Der Trainer sagt immer, man muss sich das Glück verdienen. Und wir haben heute gut zusammengarbeitet und eine sehr gute Mentalität gezeigt.“

Erschreckendes Fan-Transparent

In der hektischen Schlussphase erwiesen sich die Fans als großer Rückhalt, sie gaben ordentlich Gas. Ein solches Transparent machten den positiven Eindruck jedoch wieder zunichte. Erschütternd.

Zum Kopfschütteln. Der Weitergang dieses Themas sieht so aus:

Und wenige Minuten später hieß es auf Herthas Twitter-Account:

Nicht zum Kopfschütteln war natürlich die Leistung der Hertha-Profis. Bleibt die Frage: