Aller guten Dinge sind sieben. Oder acht.

(jl) – Olli Kahn hat sich gemeldet. Seit Dienstag unterhält der Mann, den sie ehrfürchtig den „Titan“ nennen, einen eigenen Account bei Twitter. Wie sein erster Tweet begann? Ihr könnt es euch denken, oder? Richtig: #WeiterImmerWeiter

Sicher, taugt zum Universal-Hashtag, passt momentan aber ja besonders gut zu Hertha. Was soll man nach Rückschlägen auch tun? Mund abputzen. Abhaken. Und natürlich weitermachen.

Am Montag hatte Pal Dardai seine Mannschaft mit einem Typen verglichen, der eigentlich einen soliden Lebenswandel pflegt, ausnahmsweise aber mal zu tief ins Glas geschaut hat. Bleibt man im Bild, war am Dienstag noch mal ausnüchtern angesagt. Am Mittwoch beginnt dann die aktive Vorbereitung auf Freitag.

Stendel soll’s richten

Bei Gegner Hannover nahm derweil der neue Coach die Arbeit auf. Daniel Stendel, 42, Ex-Profi und zuletzt verantwortlich für die U19 der Niedersachsen, ging auf Tuchfühlung mit dem Team. Wäre ja nicht der erste Nachwuchstrainer, der plötzlich zum Heilsbringer wird.

Allzu große Aufbruchsstimmung scheint in Hannover jedoch nicht zu herrschen. Die Sprachregelung hört sich derzeit eher nach einem „Lasst uns das hier halbwegs anständig zu Ende bringen“ an. Muss nichts heißen. Vielleicht macht grade das 96 gefährlich.

Thank god it’s a friday

Die Theorie spricht allerdings klar für Hertha. Dritter gegen Schlusslicht, die Heimstärke und die Freitagsstärke, dazu die Regel, dass die Berliner auf Niederlagen in dieser Saison immer eine Antwort gefunden haben. Sechs Mal feierte Hertha nach einer Nullrunde einen Sieg, einmal ein Unentschieden. Je nach Zählweise: Erfolg Nummer sieben/acht soll her. Ob das gelingt?

Was denkt ihr?

Für den Feierabend: Die Kollegen von bundesliga.de haben ein kleines Stück über Salomon Kalou gedreht. Der Link findet sich im Tweet.

Am Mittwoch trainiert Hertha im Verborgenen. Dafür gibt’s die PK. Lassen wir uns nicht entgehen.