Gemischte Gefühle und ein Sonderlob für Jarstein

(jl) – Kaum ein Hertha-Profi wusste seine Gemütslage so richtig einzuordnen am frühen Samstagabend. Freude war unmittelbar nach dem 1:1 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg jedenfalls kaum auszumachen. Der Tenor: Eigentlich war ein Punkt angesichts der ersten Halbzeit zu wenig. Mit Blick auf die Schlussphase gehe das Remis jedoch in Ordnung.

Die Schlussphase, das waren jene turbulenten Minuten, in denen vor allem Rune Jarstein glänzte. Der Norweger parierte in der 87. erst einen Kopfball von Marcel Schäfer, dann den Nachschuss von Vieirinha. So blieb es bei den Toren von Schäfer (53. Minute) und Salomon Kalou (60.). „Jarstein hält Hertha am Ende zweimal überragend im Spiel“, lobte Gäste-Coach Dieter Hecking. Sein Gegenüber sah es ähnlich.

Weitere Stimmen aus der Mixedzone:

Fabian Lustenberger: „Zu dem Ergebnis kann man nicht gratulieren, aber zu unserer Leistung. Wir haben die Wolfsburger früh gestört, das war richtig gut.“ Per Skjelbred: „Wir hatten in der ersten Halbzeit mehrere Riesenchancen. Schade, dass dabei kein Tor herausgesprungen ist.“ Marvin Plattenhardt: „Wir wollten nach dem Ausgleich unbedingt in Führung gehen, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor.“

Zur Verletzung von Sebastian Langkamp wollte Mannschafts-Doc Schleicher noch keine Diagnose abgeben. Nur so viel: Es handelt sich um eine Muskelverletzung in der Wade.