Warten auf Kalou und Weiser

(ub) – Es war sonnig, aber kalt. Ein Grad auf dem Schenckendorff-Platz. Der Trainer hatte lange Angriffszüge über 60 Meter angeordnet – jeweils nur Zwei-gegen-Zwei, dahinter ein großes Tor samt Torwart.

Es ging um Durchsetzungsfähigkeit und den Abschluss. Es war wie im richtigen Leben: Die Torsteher mussten relativ selten hinter sich greifen.

Wie am Dienstag waren Mitchell Weiser und Salomon Kalou mit Konditionstrainer Henrik Kuchno solo unterwegs.

Trainer Pal Dardai: Beide wollten mit der Mannschaft trainieren. Aber mir ist das zu früh. Sie sollen heute noch mal solo arbeiten. Morgen schauen wir, wie ihre Körper die Belastung verkraftet haben. Und dann entscheiden wir neu.
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Salomon Kalou antwortete auf die Frage, wie die Chancen auf einen Einsatz von ihm am Samstag gegen den VfL Wolfsburg stehen:

Vielleicht ist es möglich. Wir werden sehen.

Hertha ohne Scout in Gent

Hertha hat keinen Vorort-Beobachter nach Belgien geschickt, wenn der VfL Wolfsburg in der Champions League bei KAA Gent spielt (20.45 Uhr).

Dardai: Wir konzentrieren uns auf die Bundesliga. Unsere Scouts haben alles vorbereitet. Wir machen heute Videostudium zum VfL. Und die Spieler können, wenn sie wollen, am Abend Champions League gucken.“

Ich zolle den eisigen Bedingungen gestern und heute am Schenckendorff-Platz Tribut und melde mich mit Fieber, einem Stapel Taschentücher, Holunderbeersaft und etwas Aspirin ab.

P.S. Viele von Euch haben es gelesen. Wer noch ohne Fahrschein ist: Der Kollege Jörn Meyn hat ein aufschlussreiches Interview mit Arne Friedrich geführt. Es enthält einige Neuigkeiten: Etwa, dass Friedrich sich mit Hertha-Präsident Werner Gegenbauer und Manager Michael Preetz zusammengesetzt hat. Zum Text – hier