Fortschritte bei Allagui, aber keine bei möglichen Abgängen

(mey) – Erst die schlechte, dann die gute Nachricht. Hertha wird mal wieder vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Kasse gebeten. 20.000 Tacken, Freunde. Davon könnte man zum Beispiel ein Monatsgehalt eines Hertha-Reporters bei der Morgenpost finanzieren…hust…kleiner Scherz.

Aber eigentlich ist das kein bisschen lustig. Grund für die Geldstrafe sind die beiden Ausfälligkeiten einiger Hertha-Anhänger in Darmstadt und Nürnberg (Pokal). Dort wurden wieder einmal Pyros und Rauchbomben gezündet. Hertha hat das Urteil bereits akzeptiert. Damit ist die Sache dann rechtskräftig.

Ich weiß, dass dieses Thema ein ziemliches Politikum ist. Aber dennoch gibt es hier meine Meinung für die, die das verzapft haben, kurz und knapp: Lasst die Scheiße!

Allagui rennt wieder

Kommen wir zu der guten Nachricht: Sami Allagui ist wieder ins Lauftraining eingestiegen. Ich habe den am Knie verletzten Stürmer getroffen. Er sagte:

„Es geht bei mir langsam wieder voran. Ich mache Fortschritte. Zwei Mal täglich mache ich Reha. Ein Datum, wann ich wieder ins Training einsteige, kann ich aber nicht nennen. Das ist ein Prozess.“

Allaguis Vertrag läuft im Sommer aus. Manager Michael Preetz hat bereits gesagt, dass man weiter mit dem Angreifer plane (O-Ton: „Wir lassen Sami nicht fallen.“). Deshalb ist auch der 29-Jährige bei dem Thema entspannt:

„Da ist alles besprochen. Ich mache mir darüber keine Gedanken. Dass der Verein hinter mir steht, tut natürlich gut.“

Bisher nix bei Beerens und Ronny

Thema Nummer drei an diesem trainingsfreien Montag soll die Frage nach möglichen Abgängen bei Hertha betreffen. Noch eine Woche, bis zum 1. Februar, ist das Transferfenster geöffnet.

Auf der Zugangsseite wird nichts mehr passieren. Aber Hertha würde mindestens noch gern Ronny abgeben. Zudem wäre man gesprächsbereit bei Roy Beerens und Änis Ben-Hatira.

In der Vorbereitung und auch im Test am Sonntag gegen Braunschweig konnte Beerens nicht gerade Argumente für sich sammeln. Es ist erstaunlich, wie ein Spieler, der zweifelsohne etwas kann, völlig das eigene Zutrauen verliert. Vielleicht hat dem Niederländer nicht besonders gut getan, dass er schon früh in der Vorbereitung seine Wechselabsichten öffentlich machte.

Nach unseren Informationen hat sich weder bei Beerens, noch bei Ronny oder Ben-Hatira bisher etwas angebahnt. Kann aber noch kommen.

Am Dienstag geht es um 14.30 Uhr auf dem Schenckendorffplatz weiter.

Zum Abschied noch eine Lebensweisheit von Herthas Mann für die Lebensweisheiten schlechthin: Salomon Kalou.

"Chase the dream , not the competition"#SK #happymonday #blessed A photo posted by Salomon Kalou (@salomonkalou) on