14 Bewerber, aber wie viele dürfen zur Wahl antreten?

(ub) – Für die Spieler von Hertha BSC ist der Wochenanfang Wochenende. Knapp zwei freie Tage hat Trainer Pal Dardai seinen Profis nach der Rückkehr aus dem achttägigen Trainingslager in der Türkei spendiert. Die Vorbereitung auf den Rückrunden-Start beginnt am morgigen Dienstag, 14.30 Uhr, Schenckendorff-Platz.

Von den maladen Kickern ist aktuell zu melden:

Rune Jarstein, der den letzten Test gegen den FC Vaduz (1:0) wegen einer Erkältung verpasst hat, geht es besser. Der norwegische Nationaltorwart wird aber auch morgen voraussichtlich nicht mit der Mannschaft, sondern individuell trainieren.

Sebastian Langkamp hat sich, anders als gestern gemeldet, heute doch keinem MRT unterzogen. Der Abwehrchef wird am rechten Oberschenkel behandelt. Die medizinische Abteilung versucht alles, um Langkamp rechtzeitig zu der Partie gegen den FC Augsburg fit zu bekommen (Samstag, 15.30 Uhr, Olympiastadion).

#Geduld

Paragraph 18 b der Hertha-Satzung

Noch eine Nachricht zur Neuwahl des Präsidiums, die auf der nächsten Hertha-Mitgliederversammlung am 23. Mai ansteht: Zum Stichtag 15. Januar wurden 14 Kandidaten vorgeschlagen. Es geht bekanntlich um sieben bis neun Präsidiumsplätze für einen neuen Vier-Jahres-Turn. Allerdings ist ein Vorschlag darunter, der dem Vernehmen nach die Regularien nicht (vollständig) erfüllt.

In der Hertha-Satzung heißt es in Paragraph 18:

„Wahlvorschläge werden nur berücksichtigt, wenn: … b) sie die Angabe enthalten, ob der vorgeschlagene Kandidat als Präsident, dessen Stellvertreter oder als einfaches Präsidiumsmitglied vorgeschlagen wird;“

Offenbar fehlt einer Bewerbung die geforderte Präzisierung. Da wird der Aufsichtsrat nach Rücksprache mit Juristen eine Entscheidung zu treffen haben, wie viel Kandidaten im Mai antreten dürfen. Ohnehin gibt es ein Date, bei dem der Aufsichtsrat vorab die Anwärter auf ihre Eignung überfprüft.

Falls jemand von Euch sich mit diesem Thema befasst, sollte er eine realistische Selbsteinschätzung vornehmen. Gefordert ist laut Satzung u.a.

„Kandidaten für die Wahl zum Präsidium sollen Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen, in der Geschäfts- bzw. Personalführung, im sportlichen Bereich oder in rechtlichen Fragen sowie die notwendige fachliche Eignung aufweisen.“

John Brooks wird international beachtet

Als US-Nationalspieler (mit mittlerweile 18 Länderspielen) wird die Entwicklung von John Brooks auch in den Medien der Staaten wahrgenommen. Der in Berlin ansässige Kollege Stephan Uersfeld hat für ESPN …

… ein Stück über Brooks verfasst (auf Link im Tweet klicken).

Kalou besser als Messi und Ronaldo

Auch bei „Spiegel online“ ist aufgefallen, dass beim Hauptstadt-Klub etwas passiert ist.

Die Bundesliga-Hinrunde schrieb einige wundersame Geschichten … kaum eine Episode scheint so verblüffend irrational wie die um Hertha BSC.“

Die Erkenntnisse von Danial Montazeri, etwa dass die Chancenverwertung von Salomon Kalou besser ist als die von Messi und Ronaldo, unter der Überschrift „Die Glücksspieler“ (nein, hat nix zu tun mit dem neuen Sponsor)