Neues Jahr - "neues" Personal

(jl) – So, genug der Feiertage. Hoffe, ihr habt den Absprung aus dem alten Jahr gut gemeistert und – noch wichtiger: seid in Telemark-Manier im neuen gelandet. Wünsche euch im Namen der Immerhertha-Crew ein erfülltes und gesundes 2016!

Auch die Profis eures Herzensklubs senden Neujahrsgrüße:

Frei übersetzt: „Frohes neues Jahr und alles Gute. Hier ist der Anfang des Jahres. Viel Glück Urawa!

Der Konkurrenzdruck steigt

Steht ja eine Menge an in diesem Jahr. Hertha flirtet mit Europa und will ins Pokalfinale. Dazu kommen Olympische Spiele, möglicherweise mit Mitchell Weiser, und natürlich die Fußball-EM in Frankreich, die aller Voraussicht ja auch mit Hertha-Beteiligung stattfindet. Zur Erinnerung: Neben der Schweiz (Fabian Lustenberger, Valentin Stocker) sind auch die Slowakei (Peter Pekarik) und Tschechien (Vladimir Darida) qualifiziert. Und wer weiß, vielleicht erwärmt sich Bundestrainer Joachim Löw ja auch noch für einen Berliner Profi. Zukunftsmusik.

Zunächst wird der Ton auf dem Schenckendorffplatz gesetzt. Dort findet am Sonntag (14.30 Uhr) das erste Training des Jahres statt. Wird wohl eine, nun ja, „knackige“ Einheit. Die Wetterprognose: gefühlte -16 Grad. Zieht euch warm an.

Womit wir beim Thema wären. Denn: Für die Hertha-Profis wird es in gewisser Hinsicht etwas ungemütlicher im neuen Jahr. Mit Peter Pekarik (Schulter), Julian Schieber (Knie) und Niklas Stark (Leistenprobleme) sollen drei Feldspieler ins Teamtraining einsteigen, die lange gefehlt haben. Neues, altes Personal.

Wer steht zum Rückrundenstart im Tor?

Nicht alle von ihnen werden schon voll belastbar sein, ihr Mitwirken kündigt aber einen Aspekt an, der Hertha in der Rückrunde beschäftigen wird. Der Konkurrenzdruck bei den Berlinern, er steigt. Würde Udo Lattek noch unter uns weilen, er hätte Pal Dardai wohl schon längst gewarnt. Stichworte: „Neid“ und „Missgunst“. Auf den bislang (zurecht) hochgelobten Mannschaftsgeist wird wohl ein Härtetest zukommen.

Keine Position verkörpert den internen Wettbewerb besser als die zwischen die Pfosten. Thomas Kraft wird nach ausgeheilter Schulterverletzung angreifen, Rune Jarstein seinen Stammposten genauso verbissen verteidigen wollen. Wir werden am Sonntag mal unsere Antennen in den Wind halten.

Euer Voting fiel vor ein paar Wochen übrigens Neuer Vertrag: Ja zu Jarstein bemerkenswert klar aus. Pro Jarstein.

Auf Zeitreise mit „Mister Hertha“

Bevor sich der Blick wieder endgültig nach vorn richtet, haben wir in der Sonntagsausgabe der Morgenpost noch ein echtes Schmankerl für euch. Eine Zeitreise mit Nello di Martino, Herthas „Mädchen für Alles“ a.k.a. Teamleiter. Mit reichlich Nostalgie, kritischen Tönen und einer klaren Vision. Um Herthas Präsident Werner Gegenbauer zu zitieren:

„Nello, das ist Hertha schlechthin.“

Als Rausschmeißer:

Sonntag steht die erste Trainingseinheit des Jahres an. Ob es alle Profis rechtzeitig nach Berlin geschafft haben, erfahrt ihr hier.