Hertha, ein Ferkel und eine Ehrung für Dardai

(mey) – Wir beginnen heute mal wie Hertha am Sonnabend gegen Leverkusen: Wir eiern nicht groß rum und kommen gleich zur Sache. Pal Dardai, vielleicht habt ihr das mitbekommen, wurde am Sonnabend zum Trainer des Jahres in Berlin gewählt. Ich habe ihn am Sonntag gefragt, was ihm die Auszeichnung bedeutet. Der Ungar sagte:

„Ich bewerte das nicht so hoch. Nur, was ich mit meiner Mannschaft gewinne, ist wichtig für mich.“

Dardai hatte seinen Spielern am Sonntag außerplanmäßig frei gegeben, weil er ziemlich angetan war von ihrer Leistung gegen die Werkself. Der 39-Jährige gab sich selbst aber nicht frei. Er schaute sich stattdessen das 4:1 der U23 gegen Optik Rathenow an und sah dabei zwei Treffer von Änis Ben-Hatira. Auch bei den Amateuren dabei waren Ronny, Mittelstädt, Kauter, Körber und Kohls.

Was uns die Zahlen verraten

Wir haben uns für euch ein bisschen Gedanken gemacht und bieten euch in der Montagausgabe der Morgenpost zwei Stücke über Herthas Höhenflug an. Wir haben uns da größtenteils verkniffen, über das mögliche Erreichen des Europapokals zu sprechen. Aber hier, wo wir doch unter uns sind, können wir ja mal….

Ich habe jedenfalls in die Geschichtsbücher geguckt. Und es gibt da ein erstaunliches Ergebnis. Hertha hat aktuell nach 15 Spieltagen schon 26 Punkte auf dem Konto. Nur drei Mal seit Einführung der Drei-Punkte-Regel zur Spielzeit 1995/96 waren die Berliner besser zu diesem Zeitpunkt.

Spielzeit Punkte 15. Spieltag/Platz Punkte am Ende/Platz

2008/09 30 und Platz 3 63 und Platz 4

2001/02 27 und Platz 6 61 und Platz 4

2000/01 28 und Platz 1 56 und Platz 5

Sagt uns was? Kam Hertha in derartige Punktedimensionen am 15 Spieltag, erreichten die Blau-Weißen am Ende der Saison immer den Europapokal. Just saying!

Besuch von den Nikoläusen

Ach ja, am Sonntag war ja Nikolaus. Das Niklaus-Geschenk der Herthaner waren schon am Sonnabend neben den drei Punkten Besuche bei den mehr als 50 verschiedenen Fanclubs in der Stadt.

Mit einer Bilderauswahl endet unser heutiger Blogpost. Euch noch einen schönen zweiten Advent. Gehabt euch wohl!

Bei Salomon Kalou sah das so aus:

Der Ivorer hatte auch noch eine Mission. Er musste nämlich Turbane basteln –> Schauen Sie hier!

Genki Haraguchi hatte es derweil mit einem Ferkel zutun:

Und so sah es bei Mitchell Weiser (der gegen Leverkusen meiner Meinung nach einer der besten Berliner war) und Florian Kohls aus: