Stocker: "Es nervt, dass wir nicht gewonnen haben"

(ub) – Wieder mal großer Andrang am Olympiapark. Allerdings pilgerten die meisten Besucher am Schenckendorff-Platz vorbei. Ziel war der August-Bier-Platz. Dort ging es bei einem Kleinfeld-Turnier um einen guten Zweck, um den Charity Soccer Cup für das Kinderhospiz Sonnenhof.

Verglichen damit sind die Probleme bei Hertha BSC überschaubarer Natur. Ein 1:1 hatte es am Freitagabend im ersten Saison-Heimspiel vor 56.000 Zuschauern gegen Werder Bremen gegeben.

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Am Samstagvormittag lief die Mannschaft kreuz und quer übers Gelände aus. Nicht dabei waren Mittelfeldspieler Jens Hegeler (Knieprellung) sowie John Brooks, der sich bei seinem Kurzeinsatz eine Prellung am Sprunggelenk zugezogen hat.


Hertha ist einem Sieg und einem Remis aus den Startlöchern der Bundesliga-Saison gekommen. Torschütze Valentin Stocker fasste die Stimmung der Mannschaft zusammen:

„Es nervt, dass wir nicht gewonnen haben.“

Der Schweizer stand den Medienvertretern Rede und Antwort, mehr dazu in der Sonntagsausgabe der Morgenpost.

Gefragt: Torschütze Valentin #Stocker #HerthaBSC #Schenckendorff nach 1:1 gegen Werder Bremen A photo posted by ubremer1 (@ubremer1) on


Kommentar von @wilson zu diesem Foto:



Trainer Pal Dardai konnte nicht mal müde lächeln über Fragen der Art „Wie ist es, als Tabellenführer aufzuwachen?“ Er sei zufrieden, dass nach zwei Spielen vier Punkte auf der Haben-Seite stehen. Er sei aber unzufrieden darüber, dass Hertha in beiden Partien in der Endphase Glück benötigt habe, um das Resultat nach Hause zu bringen.

Weiser gibt sich bescheiden

Der rbb hatte reichlich Personal zu Hertha rausgeschickt. Hier wurde eine Gesprächsituation aufgebaut . . .



. . . für Mitchell Weiser. Der Debütant vom Freitag wird mutmaßlich im „Sportplatz“ am Sonntag zu sehen sein. Er freute sich über sein erstes Pflichtspiel in Berlin nach überstandener Knieverletzung, die er sich in der Vorbereitung in der Steiermark zugezogen hatte. Weiser war aber weit davon entfernt, Ansprüche zu stellen. Wie viel Einsatzzeit er bekomme, das entscheide der Trainer.



Training: Sonntag ist frei, nächste Einheit Montag, 16 Uhr, Schenckendorff-Platz.