Grünes Licht für Brooks – und die Pokal-Vitrine platzt langsam aus allen Nähten

(ub) – Je näher der Spieltag rückt, desto mehr füllt sich der Trainingsplatz. Nachdem am Mittwoch Sebastian Langkamp und Valentin Stocker ins Mannschaftstraining zurückgekehrt waren, vervollständigte am Donnerstag John Brooks die Gruppe auf dem Schenckendorff-Platz.

Der Innenverteidiger hat seine Hüftprellung, die er sich in der Partie in Dortmund zugezogen hat, so weit auskuriert. Brooks spulte das gesamte Programm ab, die Herren Preetz, Dardai und Widmayer schauten genau hin. Wenn es keine Rückschläge gibt, sollte das gesamte Trio am Samstag gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt werden können.

Zwei Pokalsiege für den Nachwuchs

Im Poststadion sorgten gleich zwei Hertha-Teams für Nachwuchs für die Pokal-Vitrine. Die U15, die bis Februar von Pal Dardai trainiert wurde und nun von Jochem Ziegert gecoacht wird, gewann den Berliner Pokal durch ein 4:1 im Endspiel gegen den 1. FC Union. Spielbericht samt Aufstellung – hier

Im Anschluss wurde die von Michael Hartmann trainierte U19 ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte Tennis Borussia im A-Jugend-Finale mit 2:0 (1:0). Zweifacher Torschütze war Shawn Kauter (12./60.). Spielbericht und Aufstellung – hier.

Stelle den Bericht ein von @catro, 18.25 Uhr, aus dem Vorthread:

Zurück aus dem Poststadion.
Sehr überlegen geführtes Spiel unserer Jungspunde. TeBe kam nach meiner Zählung zu vier Abschlüßen, einer davon nach Schnitzer von Körber kurz vor Schluß.
Der eingewechselte Hasse hätte einen Doppelpack schnüren müssen, scheiterte aber am lilanen Keeper und den eigenen Nerven.
Spieler des Tages, na klar, Kauter, ballsicher ohne zu ballverliebt zu sein, vergaß die Defensivarbeit nicht und war stets anspielbar – erwachsener Auftritt.
Herthas flexible Offensive stellte die Borussen vor viele Probleme, ihr bester Helfer war wohl der Fahnenschwenker an der Seitenlinie, selten hab ich so viele Abseitsentscheidungen erlebt, was nicht bedeutet, dass alle falsch waren, aber bei einigen hatte ich meine Zweifel.
Verletzt raus mußte Jordan Torunarigha, hoffentlich reichts fürs “richtige” Finale am 30.
Bevor Fragen aufkommen “wie war der?”, aus dieser eingespielt wirkenden Truppe ragte Kauter heraus, Mittelstädts Solo war sehenswert, die Defensive stand sicher, die Offensive tauschte munter die Positionen und erspielte sich trotz des Winkemanns genug Möglichkeiten um das Ergebnis höher ausfallen zu lassen, Angriffsbemühungen des Erzrivalen aus dem Eichkamp versandeten meist schon im Mittelfeld.
Glückwunsch und viel Erfolg beim Finale um den “richtigen” Pokal.

Das wichtigste Spiel der Saison haben die Jungs noch vor der Brust: Wenn es am 30. Mai im Deutschen Pokalfinale der A-Junioren gegen Energie Cottbus geht (11 Uhr, Amateurstadion).

P.S. Hertha trifft Eintracht Frankfurt – aus der Rubrik ‚Schön war die Zeit‘