Hoffen auf Langkamp und Stocker, Saison-Aus für Ben-Hatira

(ub) – Ein rascher Blog-Eintrag, ehe der Champions-League-Fußball rollt. Die erste Trainingseinheit dieser Woche, an deren Ende die wichtige Partie gegen Eintracht Frankfurt steht, begann mit gut zehn Minuten Verspätung (Fotos: ub). Der Trainer schritt als Erster rüstig . . .

. . . Richtung Schenckendorff-Platz. Nicht dabei waren Änis Ben-Hatira, John Brooks, Valentin Stocker und Sebastian Langkamp. Dardai sagte zu Ben-Hatira:

Das wars wohl für Änis in dieser Saison. Wir gehen kein Risiko mehr ein mit ihm. Wir brauchen am Wochenende Spieler, die komplett fit sind.

Baumjohann trainiert mit dem Ball

Stocker und Langkamp, beide laborieren an Achillessehnen-Problemen, werden am Dienstag oder Mittwoch im Training zurückerwartet. Bei Brooks (Hüftprellung) ist wohl etwas mehr Geduld gefragt. Vor den Kollegen hatte Alexander Baumjohann eine 75-Minuten-Einheit, überwiegend mit dem Ball, mit Konditionstrainer Henrik Vieth absolviert.

Baumjohann: Ich bin zufrieden, wie es im Moment läuft.

Habe, weil der eine oder andere manchmal zweifelt, ob bei Hertha eigentlich das Passspiel geübt wird . . .

. . . einen 4c-Foto-Beleg. ‚Klatschen lassen‘ – wieder und wieder trainiert.

Im Anschluss wurde unter den aufmerksamen Augen von @elaine und Manager Michael Preetz auf ein halbes Feld gespielt.

Team Rot: Gersbeck – Burchert, Skjelbred, Hegeler, Ndjeng – Beerens, Ronny, Schulz, Plattenhardt – Wagner.

Team Blau: Jarstein – Pekarik, Heitinga, Lustenberger, van den Bergh – Kraft, Niemyer, Hosogai, Haraguchi – Kalou.

Tore: 1:0 Beerens, 2:0 Ndjeng.

Lustenberger im Kreuzverhör

Der Mittelfeldspieler Kraft beschwerte sich nach der soundsovielten vergebenen Chancen bei den Kollegen:

„Ihr müsst das Tor machen, egal, und zur Not mit Links.“

Dass das nicht so einfach ist, erlebte der Torwart ebenfalls. Nach Vorarbeit von Kalou rutschte Kraft in den Ball, schob ihn aber ans Außennetz. Das große Stimmungsbild fünf Tage vor dem Schlüsselspiel gegen Frankfurt, hat der Kollege Meyn in der Mittwochs-Ausgabe der Morgenpost aufgeschrieben.

Am Ende stellte sich Kapitän Fabian Lustenberger den Fragen zwei Schüler-Reporter. Ob der Abstiegskampf Druck sei?

Lustenberger: Ehrlich gesagt: Ja. Die Anspannung ist groß. Aber im Profifußball hat man immer Druck, das gehört dazu.

52.000 Tickets für Frankfurt verkauft

Training am Mittwoch: 10 Uhr, Schenckendorff-Platz.

Apropos Tickets: Nach Aussage von Herthas Finanzchef Ingo Schiller sind bisher rund 52.000 Karten für die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt verkauft. Da geht noch was

Viel Spaß mit der Champions League.