Gegner-Spionage auf dem Trainer-Sofa

(ub) – Pal Dardai, Familenvater von drei Söhnen, legt Wert auf einen regelmäßigen Tagesablauf. Weshalb er auf die Frage antwortete, ob er sich die Champions League-Partie des FC Bayern gegen den FC Porto anschaue: „Joa, die erste Halbzeit schon.“ Scherz, fuhr er rasch fort.

Dardai: „Auch wenn wir nicht am Sonnabend in München spielen würden: Das ist ein tolles Spiel. Ich freue mich darauf und werde es natürlich bis zum Ende gucken.“

Der Immerhertha-Fußball-Interessierte ist natürlich kein Schön-Wetter-Event-Fan. Sondern, wie die beiden Fotos von @kamikater belegen, jemand, der auch bei strammen Wind den Gang zum Schenckendorff-Platz nicht scheut. Zumal @bolly und @b.b. dem Fotografen zur Seite standen.

Marcel Ndjeng als Flugkopfball-Ungeheuer

Es war ein eher spassbetonte Einheit zum Beginn der Trainingswoche. Am Anfang hatte Konditionstrainer Hendrik Vieth einen Koordinationsparcour gesteckt. Dann wurde auf einem Minifeld Fünf-gegen-Fünf gespielt. Kleine Einschränkung: Es durfte nur mit dem Kopf gespielt werden.

Ronny und Marvin Plattenhardt unterliefen alle Regeln und machten sich einen Spass daraus, die Kollegen aus dem Konzept zu bringen. Marcel Ndjeng gab – 30 Zentimeter über dem Grasnarbe – das Flugkopfball-Ungeheuer.

Langkamp, Beerens und Ben-Hatira sind zurück

Von den zuletzt angeschlagenen Spielern mischten Änis Ben-Hatira, Roy Beerens und Sebastian Langkamp mit (Foto: ub).

Hajime Hosogai absolvierte mit Physiotherapeut David de Mel eine individuelle Einheit. Wünsche allen einen schönen Fußball-Abend.

Training am morgigen Mittwoch um 10 und 15 Uhr, Schenckendorff-Platz.

P.S. Wer immer etwas über Hertha, die DFL, die Lizenz und Bedingungen von sich gibt: Verbucht das einfach unter babylonischer Sprachverwirrung. Hertha hat von der DFL keine Bedingungen erhalten. Sondern, wie gestern berichtet, Auflagen für die Bundesliga und die Zweite Liga.