Niederlage für Ben-Hatira, Hoffnung bei Lustenberger und ein eingelöstes Versprechen

(ub) – Es ist ein frühlingshafter Freitag, der nicht allzu viele Informationen in Sachen Hertha bietet. Jener Tross, der in Berlin weilt, ist heute Vormittag mit Mountain Bikes unterwegs gewesen. Der Samstag und Sonntag ist trainingsfrei. Der letzte kleine Break für die Profis, ehe es in den Saison-Endspurt mit acht Partien vom Ostersonntag (SC Paderborn/Heimspiel) bis zum 23. Mai (TSG Hoffenheim/auswärts) geht.

Von den Spielern, die international unterwegs sind, hat Änis Ben-Hatira heute Vormittag in der Startelf von Tunesien gestanden. Es setzte in Japan eine 0:2-Niederlage. Ben-Hatira wurde in seinem neunten A-Länderspiel nach 69 Minuten ausgewechselt. Die Tore fielen erst später – ein Zwei-Minuten-Clip.

Mukhtar kann nur Zuschauen

In der interantionalen Spielrunde unterlag die deutsche U20-Nationalmannschaft (ohne den angeschlagenen Hany Mukhtar) in Jena dem Nachwuchs von Polen mit 1:2 (0:0). Mukhtar ist vor Ort. Es ist noch offen, ob er in der Partie gegen Tschechien (am kommenden Dienstag in Aue) einsatzfähig ist.

Heute Abend hoffen vier Herthaner auf Einsatzzeiten: Nico Schulz mit der deutschen U21, die in Paderborn gegen Italien spielt (20 Uhr, Eurosport live). Und Valentin Stocker sowie Fabian Lustenberger, die Schweiz tritt in der EM-Qualifikation in Luzern gegen Estland an (20.45 Uhr) – die Tabelle der Gruppe E.

Leichte Aufgabe für Pekarik

Eine übersichtliche Herausforderung wartet auf Peter Pekarik, die Slowakei empfängt in einem Freundschafts-Kick EM-Qualispiel Luxemburg.

Aus der Rubrik ‚Nicht alles, was bunt und rasch zu erfassen ist, bringt dem Leser einen Erkenntnisgewinn‘ verweise ich auf eine Grafik von bundesliga.de. Es geht darum, wie viele Tore die letzten Acht der Bundesliga . . .

. . . nach bisher 26 Runden erzielt haben. Da kann sich nun jeder selbst aussuchen, ob es im Fall Hertha BSC Grund gibt, sich Sorgen um den Klassenerhalt zu machen.

Auflösung: Wer beinahe hätte bei Hertha landen können

Ein weiterer Eintrag aus der Rubrik ‚unnützes Wissen‘, Kategorie ‚wer beinahe hätte bei Hertha landen können‘. Hatte angedeutet, dass es im Dezember/Januar zwei handfeste Kandidaten gab.

Nach tausenden Blog-Einträgen hier hatte sich es im Winter bis zu Herthas-Chefetage herumgesprochen, dass der Kader Bedarf im Mittelfeld hat.

Nach meiner Kenntnis standen zwei Spieler auf dem Zettel. Einen davon hätte sich Hertha leisten können (mal sehen, in welchen Medien wir diese Info demnächst noch lesen. Und ob es diesmal für einen Quellenangabe „berichtet der Blog immerhertha.de“ reicht?). Es ging um ein Duo – beides fertige Spieler – , das beim FC Basel bei Trainer Paulo Sosa in Ungnade gefallen war, um

Serey Dié, 30, Nationalspieler der Elfenbeinküste, der nun beim VfB Stuttgart gelandet ist – Hintergründe via Kicker

Marcelo Diaz, 28, Nationalspieler von Chile, der dann zum Hamburger SV gewechselt ist – Hintergründe via BZBasel

Wir alle wissen, wie die Transferperiode im Winter geendet ist: Hertha hat im Januar keinen Spieler mehr verpflichtet. Ob das eine kluge Entscheidung war, wissen wir spätestens am 23. Mai …