Pekarik meldet sich zurück: Ich bin bereit

(ub) – Drei Rückkehrer stellten sich auf dem Schenckendorff-Platz vor. Und einer startete gleich durch. „Alles gut. Ich bin bereit für Samstag“, sagte Peter Pekarik. Der rechte Aussenverteidiger hatte zehn Tage wegen einer Muskelfaserverletzung aussetzen müssen. Bei den Übungen, wo die Außenbahn-Spieler im Akkord aus vollem Lauf Flanken vors Tor schlagen mussten, war Pekarik mit Volldampf dabei.

Trainer Jos Luhukay: „Wenn Peter keine Rückschläge in den nächsten Tag hat, ist er eine Option für Gladbach.“

Ebenfalls wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sind Fabian Lustenberger (vier Wochen Verletzungspause) und Sebastian Langkamp (drei Monate).

Van den Bergh gibt den Rastelli

Luhukay: „Wichtig ist für Beide, dass sie das Gefühl bekommen, dass sie alles mitmachen können. Und bei Fabian habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er noch eine Alternative wird für die letzten beiden Spiele in diesem Jahr.“

Hertha tritt am 17. Dezember bei Eintracht Frankfurt an und empfängt am 21. Dezember die TSG Hoffenheim.


Hier gibt Johannes van den Bergh den Rastelli (der, wo mit 13 Bällen gleichzeitig jongliert hat). Lustenberger (li.) schaut zu. Langkamp soll langsam aufgebaut werden, um im neuen Jahr wieder voll angreifen zu können.

Beyer ist weiter dabei

Ungeachtet de Abwehr-Rückkehrer trainierte wie in den vergangenen Tagen auch heute A-Jugend-Kapitän Nico Beyer bei den Profis. Heute ging es vor allem um Geschwindigkeit.
Der Trainer ließ sowohl einfach Passübungen machen als auch komplizierte über bis zu fünf Stationen, jeweils mit nur ein oder zwei Ballkontakten. Und stets versehen mit der Trainer-Ansage:

„Tempo, mit höherer Geschwindigkeit! Und mit Präzision.“

In der Spielform waren (abwechselnd) drei Teams im Einsatz. Eine Mannschaft war ‚Angriff‘ und spielte auf ein großes Tor mit Thomas Kraft. Die andere war „Abwehr“ und spielte auf zwei kleine Tore, die 30 Meter entfernt (ohne Torwart) standen.

1 Gegentor = 10 Liegestützen

Rot: Ndjeng, Brooks, Schulz, Hosogai, Beerens, Ronny, Haraguchi, Schieber.
Gelb: Heitinga, Hegeler, Janker, Lustenberger, Plattenhardt, Beyer, Skjelbred, Wagner.
Blau: Pekarik, Langkamp, van den Bergh, Niemeyer, Mukhtar, Ben-Hatira, Kalou.

Einmal musste Blau die vorher ausgemachte Zeche bezahlen: Ein Tor der „Abwehr“ hatte zehn Liegestützen beim Team „Angriff“ zur Folge.

Gestern Abend scheint der Trainer die Immerhertha-Diskussion um die Nr. 10 nicht verfolgt zu haben. Jedensfalls sagte Luhukay auf die Frage, wer Valentin Stocker ersetzen soll:

„Der Stocker-Ausfall trifft uns auf einer Positon, wo wir reichlich Alternativen haben. Es könnte eine Defensivlösung geben oder eine Offensivlösung.“

Luhukay pokert beim Stocker-Ersatz

Auf die Frage, welche Alternative ihm am besten gefällt, sagte der Trainer: „Ich weiß es schon. Aber ich will dem Kollegen in Gladbach, der ja auch Zeitung liest, [gemeint ist Borussen-Trainer Lucien Favre] nicht jetzt schon meine Karten auf den Tisch legen.“

Wie dünkt Euch als Trainer-Versteher, auf wen sich Luhukay da schon festgelegt als Nr. 10 gegen Mönchengladbach?

Ich hätte da einen brasilianischen Verdacht . . .