Das Duo Heitinga/Lustenberger spielt sich ein, was heißt das für die Pokal-Partie in Bielefeld?

(ub) – Es sah herbstlich aus. Die Luft war feucht beim Auslaufen von Hertha BSC auf dem Schenckendorff-Platz. Aber die Temperaturen waren deutlich höher, als es der Blick aus dem Fenster nahegelegt hatte (Fotos: ub).

Die Stimmung entsprach dem Resultat des Vortages. 3:0 gegen HSV, der dritte Heimsieg in Folge. John Heitinga freut sich über das „clean sheet“, das er am Abend vor dem Spiel mit Fabian Lustenberger verabredet hatte, dass die Weste tatsächlich sauber geblieben war und Hertha zu Null gespielt hatte.

Heitinga und Lustenberger (beide 1,80 Meter) hatte es vornehmlich mit Pierre-Michel Lasogga zu tun. Befragt, wie er die Duelle erlebt hat, sagte Heitinga:

„He’s a handful. He’s strong and powerful. But Lusti and myself, we have to deal with different strikers: small strikers, strong strikers, quick strikers. That’s part of the job.“

Auch beim HSV hatte das Ballyhoo in den Tagen vor dem Spiel Spuren hinterlassen. Lasogga wurde nach null Torschüssen, nur 24 Prozent gewonnenen Zweikämpfen (und null Fouls) nach 74 vom Platz geholt.
Entsprechend war die Stimmung von Lasogga:

Joe Zinnbauer, der neue Trainer des Hamburger SV, sagte:

„Im Nachhinein muss man sagen, war es für Pierre kein einfaches Spiel. Herthas Innenverteidiger haben genau gewusst, dass Pierre kein Tor schießen soll. Und so ist es gekommen.“

Jetzt Ihr als Monday-Morning-Manager: Dass Änis Ben-Hatira und Nico Schulz beide wegen Muskelverletzungen am Oberschenkel mindenstens für die kommenden beiden Partien ausfallen, ist bekannt. Trainer Jos Luhukay hat durchblicken lassen, dass er im Pokal am Dienstag bei Arminia Bielefeld „nicht viele Veränderungen“ vornehmen wird.

Luhukay will in Bielefeld „nicht viel verändern“

Wie ersetzt Ihr Schulz und Ben-Hatira?

Und als Freunde der eingespielten Achsen: Hertha hat zu Null gespielt. Dritter Heimsieg in Folge. Lasst Ihr für das Pokalspiel die Innenverteidung mit Heitinga und Lustenberger stehen?

Wenn Nein: Warum nicht? Einige haben es im vergangenen September dem Trainer ja schwer übel genommen, dass er in der zweiten Pokalrunde rotiert hatte (1:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern). Diesmal will er es – so hat’s Luhukay angekündigt – anders machen.