1:1 gegen Hoffenheim überschattet von schwerer Verletzung von Hoffenheims Torwart Koen Casteels

(ub) – Die Niederlagen-Serie hat ein Ende. Nach vier Pleiten in Folge spielte Hertha gegen 1899 Hoffenheim 1:1 (1:1). Die Tore vor 43.874 Zuschauern im Olympiastadion erzielten Sami Allagui (11.) und Eugen Polanski (30.).

Hoffenheim und Hertha liegen somit nach 29 Runden mit jeweils 37 Punkten auf den Rängen neun und zehn.

1899-Trainer Markus Gisdol:

„Ich bin noch ein wenig geschockt. Wir haben einen schwer verletzten Spieler. Es sieht so aus, als ob unser Torwart sich einen Unterschenkelbruch zugezogen hat. Wir haben insgesamt eine durchschnittliche Leistung geboten. In Berlin ist es nicht so leicht, sein Spiel durchzubringen. Hertha hat ein gutes Spiel gemacht. Sie haben uns nur selten die Räume gegeben, die wir gerne haben.

Sollte sich die Verletzung von Casteels bewahrheite, dürfte sie das WM-Aus bedeuten. Casteels war vorgesehen als zweiter Torwart bei Belgien.

Hertha-Trainer Jos Luhukay:

Adrian Ramos ist total fertig wegen der Situation. Ihn trifft keine Schuld bei dem Zusammenprall. Er hat das in der Situation gar nicht so gesehen. Jetzt versuchen die Mitspieler ihn zu beruhigen. Meine Mannschaft hat bis zum Schluss gefightet. Es hat das letzte Quentchen Glück gefehlt. Es war annähernd in der zweiten Hälfte eine Leistung, wie wir sie in der Hinserie gezeigt haben. Ich denke, dass das Unentschieden in Ordnung geht.

Ben-Hatira: Wir müssen mit dem Punkte zufrieden sein

Per Skjelbred: Das ist ein wertvoller Punkt für uns. Es gab für beide Mannschaft sehr viele Räume. Am Ende war ich sehr müde.

Änis Ben-Hatira:

Wir wollen gewinnen, aber am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Hoffenheim ist eine starke Mannschaft.

Wie habt Ihr den Zusammenprall von Ramos und Casteels gesehen? In Realgeschwindigkeit aus der Entfernung von der Tribüne sah mir das wie ein Unfall aus.

Eure Meinungen zum Spiel – samt fein gedrechselter Einzelkritik?