Hertha hat den Klassenerhalt sicher, oder?

(ub) – Berlin läuft. 32.500 Läufer waren beim Halbmarathon heute in der Stadt unterwegs, 250.000 standen an der Strecke. Darunter der Kollege Fiebrig, der seinen Teil zum Morgenpost-Liveticker beisteuerte. Berlin entspannt . . .

. . . dieses Bild entstand in der Kleingartenkolonie am Haveleck, dort wo der Hohenzollernkanal und die Havel . . . Hertha-Fahne gehisst, Frühling im Anflug (Foto: ub).

Das Bundesliga-Resultat des Hamburger SV (1:3 in Gladbach) dürfte ein übriges tun, um die Nerven in Berlin zu beruhigen. 18 Punkte sind in der laufenden Saison noch zu vergeben. Hertha hat trotz seines Negativlaufs von zuletzt vier Niederlagen in Folge einen Puffer von zwölf Punkten auf Relegationsplatz 16. Das reicht. Meine Meinung.

Und Ihr so?

Lasogga wegen muskulärer Probleme ausgewechselt

Merkwürdig mutet mich an, dass Pierre-Michel Lasogga dem HSV nun zum vierten Mal innerhalb von vier Monaten wegen einer Muskelverletzung ausfällt. Aus der Ferne ist das nicht zu beurteilen, aber . . .

Schaut man sich die Liga an, fällt auf, dass in der Liga so gut wie jedes Team – abgesehen vom FC Bayern – eine Schwächephase hat. Das trifft sogar die Europacup-Aspiranten. Stellvertretend seien Borussia Mönchengladbach (neun Spiele ohne Sieg) und Leverkusen (ein Remis, fünf Niederlagen) genannt. Jetzt steckt Hertha in diesem Tief: zwei Remis, vier Niederlagen aus den letzten sechs Partien.

Herthas Achterbahn-Fahrt = Normalzustand?

Habe heute mit Manager Michael Preetz gesprochen. Er versteht, dass die gute Hinserie bei den Anhängern Erwartungen geweckt habe.

Preetz: Aber das Umfeld in Berlin muss sich daran gewöhnen, dass wir uns auf Jahre hinaus mit solchen Phasen zu arrangieren haben. Die Konkurrenz in der Bundesliga ist knallhart. Und der Weg nach oben verdammt schwer.

Eure Meinung: Ist die Sicht des Managers realistisch? Dass das Umfeld von Hertha sich darauf einstellen muss, dass die Form immer mal wieder Achterbahn fährt – im Positiven wie im Negativen? Und entsprechend gilt für die Beteiligten, zu Lernen das Auf und Ab einfach auszuhalten. Oder hat sich Hertha an die Erwartungen der Anhänger anzupassen und Schritt für Schritt neue Ziele anzupeilen?

Wo sich dann natürlich die Frage stellt: Wer soll das bezahlen?

Eure Meinung?