Luhukay nach dem 0:3 gegen Mönchengladbach: "Sie haben uns brutal das Genick gebrochen"

(mey) – Die zweite 0:3-Pleite innerhalb von nur einer Woche musste Hertha hier in Mönchengladbach hinnehmen. Eine Niederlage, die verdient war, weil die Borussen deutlich mehr Zug zum Tor hatten und enorm effizient waren.

Vielleicht wäre dieses Spiel in eine andere Richtung gegangen, wenn Änis Ben-Hatira seine Schussgelegenheit im ersten Durchgang beim Stande von 0:0 genutzt hätte. Nach der Spiel sagte Ben-Hatira:

„Ich muss diesen Ball einfach reinmachen. Dann führen wir. Dann wird das ein ganz anderes Spiel.“

Auf der Pressekonferenz nach der Partie wurde Trainer Jos Luhukay deutlich :

„Gladbach hat uns brutal das Genick gebrochen mit dem zweiten Treffer.“

Gladbacher unglaublich effizient

Lucien Favre, der Gladbacher Trainer lobte erst einmal die Herthaner, das hebt die starke Leistung des eigenen Teams naturgemäß noch etwas hervor:

„Für uns war es zum Anfang sehr schwer. Hertha stand gut. Diese Mannschaft hätte niemals gegen Hannover verlieren dürfen in der vergangenen Woche. Und sie ist die einzige Mannschaft, die den Bayern im eigenen Stadion richtig gefährlich geworden ist. Das zeigt die Qualität von Hertha.“

Sein Team habe gewonnen, weil es ungemein effektiv im ersten Durchgang war, sagte Favre. Vier Schüsse flogen in Halbzeit eins auf das Berliner Tor. Drei waren drin. Auch weil Hertha eben nicht die eigene Chance zur Führung genutzt hat, fahren die Berliner als Verlierer nach Hause.

Die Herthaner fliegen morgen um 10.45 Uhr zurück nach Berlin und werden gegen 13 Uhr auslaufen. Um 14 Uhr wird es eine PK geben, denn das Bayern-Spiel steht bereits schon am Dienstag an.

Frage an euch: Macht ihr euch nach der heftigen Pleite gegen Gladbach Sorgen für Dienstag? Die Bayern können dann im Olympiastadion bekanntlich Deutscher Meister werden.